Lukas Zinnäcker feiert Debütsieg

von Redaktion

Erfolg auf der Ardennen-Achterbahn

Rosenheim – Der Rosenheimer Auto-Rennfahrer Lukas Zinnäcker hat seine Premierensaison im Opel Astra TCR mit einem Debütsieg in Spa-Francorchamps gekrönt.

Nach seinem BMW-Titelgewinn 2025 stellte sich Zinnäcker 2026 einer neuen Herausforderung: neuer Hersteller, neue Kategorie, neues Team, neue Reifen und neue Antriebsart. Er startete für das TCR-Germany-Siegerteam Lubner Motorsport im Hankook Cup und Tourenwagen Trophy im Rahmen des ADAC und pilotierte einen Opel Astra TCR – ein deutlicher Umstieg. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten sicherte sich der Pilot beim ersten Rennwochenende die Pole-Position mit zwei Sekunden Vorsprung im Regen und wurde Dritter im Rennen. In Assen folgten eine weitere Pole-Position und der zweite Platz im Rennen. Beim ADAC Truck Grand Prix auf dem Nürburgring holte der Fahrer vor über 130.000 Zuschauern die Gesamt-Pole-Position. Im Rennen siegte er in der TCR-Klasse. In Hockenheim und Zolder verhinderten technische Probleme bessere Ergebnisse. Dennoch riss die Podestserie nicht ab: In Zolder erkämpfte sich Zinnäcker den dritten Platz.

In Spa-Francorchamps überraschte der Fahrer bei seinem Debüt auf der anspruchsvollen Strecke. Nach ersten konkurrenzfähigen Runden im Nassen übernahm Teamkollege Lucas Waltermann das erste Qualifying und Rennen. Zinnäcker stieg am Sonntag wieder ins Auto und fuhr erstmals auf trockener Strecke. Das Sonntags-Qualifying war von Gelbphasen, Verkehr und einer roten Flagge geprägt, weshalb es nur zum zweiten Startplatz in der TCR-Klasse und im Gesamtfeld reichte. Im von Unterbrechungen geprägten Rennen arbeitete sich der Rosenheimer nach vorne und führte zeitweise das gesamte Feld an. Am Ende feierte er seinen Debütsieg: den ersten Platz in der TCR-Klasse, den dritten Rang in der Gesamtwertung und die schnellste Rennrunde.

Nun blickt der Rosenheimer Rennfahrer auf das Saisonfinale am Nürburgring. Zuvor können Fans ihn und sein Siegerauto am 26. September bei der AAG Technika in Halle (Saale) treffen, wo er sich mit Hauptsponsor Napa-Germany präsentiert.

Artikel 8 von 8