Stadtrat Kolbermoor

Umrüsten auf sparsamere Leuchten

von Redaktion

Das Umrüsten der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik hatte der Stadtrat bereits im Frühjahr beschlossen. Nun gab das Gremium „grünes Licht“ zum ersten Paket, das rund 300000 Euro umfassen wird.

Kolbermoor – Sparsamer und langlebiger soll sie sein: Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln. Deshalb der Vorschlag des Kolbermoorer Klimaschutzmanagers Martin Korndoerfer, die Beleuchtung im Stadtgebiet umzurüsten. Auch Fördergelder stünden für eine derartige Maßnahme zur Verfügung, informierte Korndoerfer im Frühjahr den Stadtrat – der sich, wie berichtet, einhellig mit dem Projekt einverstanden zeigte.

In drei Abschnitten soll die Umrüstung erfolgen: erst die dringlichsten Straßenzüge, dann die weniger eiligen etc.

In jüngster Sitzung des Stadtrates wurde es nun konkret: Der erste Abschnitt steht vor der Ausschreibung – mit einem Kostenvolumen von rund 300000 Euro. Weil dieses erste Paket nun möglichst noch vor Ende der Sommerpause vergeben werden soll und der August sitzungsfrei ist, ließ sich die Stadtverwaltung die Maßnahme gleich im Vorfeld „genehmigen“.

In „dringlicher Anordnung“ kann die Vergabe nun durch die Verwaltung erfolgen – und dann könnten sogleich die LED-Lampen bestellt werden. Denn die hätten, so Korndoerfer, eine Lieferzeit von vier bis acht Wochen – und man will möglichst noch im Herbst mit dem Umrüsten beginnen. „Wenn die Ausschreibung glatt läuft, können wir den Auftrag gleich vergeben und verlieren keine Zeit mehr“, erläuterte dazu Bürgermeister Peter Kloo.

Der Stadtrat zeigte sich in jüngster Sitzung einstimmig mit dem Vorgehen einverstanden.

Zu den ersten Straßen, die umgerüstet werden, zählen laut Bauamt die größeren Straßenzüge mit starken Leuchten, die viel Strom verbrauchen, darunter die Staatsstraße, die Rosenheimer Straße, die Carl-Jordan- und die Flurstraße. Auch Straßenzüge, die noch Beleuchtung mit veralteter Technik haben, werden umgerüstet. „Es gibt einige Lampen, für die wir keine Ersatzteile mehr bekommen“, erklärt Bauamtsleiter Andreas Meixner.

Eingetroffen im Rathaus ist inzwischen auch der Förderbescheid für die erste Umrüstungsmaßnahme: Die Stadt kann staatliche Zuschüsse in Höhe von rund 75000 Euro erwarten – bei Gesamtkosten von etwa 300000 Euro.

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