Unterhaltsamer Ferienprogrammpunkt des Obst- und Gartenbauvereins Kolbermoor: Die „Mangfoi-Indiana“ trafen sich an der Mangfall unter dem Motto: „Mississippi oder Mangfall, Indianer kann man überall sein.“ Mit Indianertänzen und Gesängen wurde der Nachmittag eingeleitet, Bilder von markanten Indianergesichtern an einer Leine aufgereiht vertieften die Indianerstimmung. Natürlich gab sich jeder Teilnehmer seinen indianischen Namen. Von „rennender Pfannkuchen“ über „explodierender Farbtopf“ und „falscher Hase“ bis „dicker Lachs“ waren viele Ideen vertreten. In Gruppen konnten die Indianer ihren Bastelneigungen nachgehen. Die drei Mütter, die die Kinder wie letztes Jahr auch betreuten, haben sich viel Gedanken gemacht und reichlich Materialien vorbereitet, sodass jedes Kind etwas für sich finden konnte. Die einen bauten ein Tipi, die anderen versuchten sich an kleineren Tipis und webten mit viel Geschick Wollfäden um die an der Bodenplatte befestigten Zweige. Eine Gruppe stellte Indiaca-Bälle her aus Steinen, Gras, Stoff und Federn. Für manchen Buben waren ein Tomahawk oder geschnitztes Messer Pflicht. Natürlich durfte eine echte Kriegsbemalung nicht fehlen. Die Farbe dafür wurde aus gemörserter Kreide, Ton und Wasser hergestellt. Gekochte Maiskolben und Aprikosen mit braunem Zucker rundeten kulinarisch den Indianernachmittag an der Mangfall ab.