Im Rahmen der Ferienprogramme ihrer Gemeinden besuchten Kinder aus Kolbermoor, Bruckmühl und Bad Aibling den Eisenbahnclub Rosenheim in Großkarolinenfeld. Die Anreise erfolgte mit dem Zug mit Umsteigen in Rosenheim, begleitet von einem Clubmitglied. Vom Bahnhof Großkarolinenfeld war es nur ein kurzer Fußweg zum Sitz des Eisenbahnclubs. Dort erwarteten bereits Vorstand Rudi Stocker und einige der jungen aktiven Mitglieder die Gäste. Gemeinsam ging es in den Raum mit der großen Spur-H0-Clubanlage. Obwohl gerade an vielen Stellen der Anlage gearbeitet wird, konnten doch einige Züge auf den Nebenbahnen und die Trambahnen im Betrieb beobachtet werden. Die Kinder waren sichtlich beeindruckt von der Größe der Anlage, dem Tag-und-Nacht-Wechsel, den vielen Lichtern an Laternen, Autos und in den Häusern sowie der Fülle an Details in der Landschaftsgestaltung. An Hand von Bildern machten sich die Kinder eifrig auf die Suche nach zahlreichen Motiven auf der Anlage. Dann freuten sie sich darauf, die Spur-1-Werkstatt zu besichtigen, weil sie dort die Züge selbst fahren lassen durften nach dem Motto „Jeder kommt mal dran“. Dort musste ordentlich rangiert werden, nicht mit „Vollgas“, sondern behutsam, damit der Rangierer beim Ankuppeln von Lok und Wagen „nicht ums Leben kommt“. Zum Programm gehörte auch eine Brotzeit, um die sich der Vorstand selbst kümmerte. Mit Eifer machten sich die Kinder dann an den Bau von Modellhäuschen. Die selbst gebauten Modelle durften die Kinder mit nach Hause nehmen. Die Rückfahrt erfolgte wieder mit dem Meridian. Bei der Beschäftigung mit der Modelleisenbahn können die Kinder viele handwerkliche und technische Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, so der Vorstand. Kinder, die vor zehn Jahren im Ferienprogramm den Eisenbahnclub besuchten, bilden heute als Mitglieder das technische und innovative Rückgrat des Vereins.