Tradition aus der Heimat pflegen

von Redaktion

Kosovos Minister für Diaspora-Kosovaren zu Besuch in Rosenheim

Rosenheim/Kolbermoor – Kosovos Minister für Diaspora-Kosovaren überreichte Urkunden an Schülerinnen und Schüler aus Rosenheim und dem Landkreis.

Im Saal des Stadtjugendrings ehrte der kosovarische Minister den Verein Shqiponia, der in und um Rosenheim albanischstämmige Bürger unterstützt, bei der Integration behilflich ist und der es sich zum Ziel gemacht hat, die Kultur und die Sprache der alten Heimat zu bewahren.

So betreibt der Verein auf eigene Kosten einen regelrechten Sprachunterricht für 60 Schüler in Rosenheim, Kolbermoor und Bad Aibling in vier Unterrichtsklassen. Dieser Unterricht ist freiwillig und wird dennoch gut angenommen. Daneben übt eine Trachtengruppe Volkstänze aus der alten Heimat.

Die Schüler bekamen nun aus der Hand des Ministers ihre Teilnahmeurkunden, die sie voller stolz ihren Eltern präsentierten.

Minister Murati betonte ausdrücklich, dass es zwingend notwendig sei, die Lebensumstände in der neuen Heimat anzunehmen, es aber gleichzeitig der Integration in Bayern keinerlei Abbruch tue, wenn man sich seiner Abstammung und Herkunft bewusst bleibe. Gerade in Bayern – da ist sich der Minister sicher – dessen Traditionspflege weltweit berühmt ist, werde solches Engagement auch bei anderen Abstammungen geschätzt und gewürdigt.au

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