Kolbermoor – Zahlreiche Künstler sind wieder in der Pauline-Thoma-Schule vertreten. Die Vernissage findet am Freitag, 27. Oktober, 19 Uhr, statt und wird mit Musik der „Bad Gentlemen“ umrahmt.
Gerd Brosch legt bei seinen Arbeiten keinen Wert auf exakte Darstellung, malt mit flottem Pinselstrich, folgt dabei inneren Vorstellungen und lässt den Betrachter seine politisch und sozialkritisch hintergründigen Bilder enträtseln.
Inge Benninghoven verbindet ihre leicht abstrahierten Werke in Acryl mit selbst verfassten, meist humorvollen Gedichten und schafft so eine gelungene Synthese.
Bei fotorealistischer Darstellung bleibt Meise Inninger. Sie verwendet für ihre Tierbilder Pastellkreiden.
Hanni Harzenetter malt und zeichnet und erzählt in ihren Bildern Geschichten, zu denen jeder Betrachter andere Assoziationen findet. Neben großformatigen Acryl-/Ölbildern zeigt sie sensibel gehaltene Zeichnungen auf Kreidegrund.
Dagegen geht Kathi Forstner forsch und hemmungslos ans Werk. Sie karikiert und verzerrt ihre farbigen Portraits mutig und bringt Stimmungen überzeichnet zum Ausdruck.
Krafttiere sind das Thema von Sabine Koschier. In ihrer ausgefeilten Technik möchte sie in ihrer farbintensiven Acrylmalerei den Fokus auf den Blick der Tiere lenken und so ihre Seele darstellen. Im chinesischen Jahr des Feuerhahns malte sie zum Beispiel einen Hahn, der sprichwörtlich Probleme lösen soll.
Auch Skulpturen
zu sehen
Die einzigen Objekte und Holzskulpturen stammen heuer von Alois Siepl. Er ergänzt sie durch abstrahierte Akttuschezeichnungen.
Penny Seitz-Würdemann legt sich nicht auf einen Stil fest, sie malt ihre ruhigen Bilder nach der Natur zum Zweck der Entspannung und legt Wert auf die Darstellung und die Wiedergabe der Atmosphäre. Dagegen greift Carla Sortier auf innere Bilder in Vorstellungen zurück und hat sich heuer auf das Thema Wasser eingelassen.
Die heimische Moorlandschaft vermag Helene Troffer in ihren kleinformatigen Ölbildern in dezenter Weise nahe bringen. Immer wieder tauchen in harmonischer Farbgebung Baumgruppen und Bachläufe auf.
Erich Wagner interpretiert den Kubismus nach seinen eigenen Vorstellungen, das heißt Ecken, Kanten, Rundungen, farbintensiv mit Ölfarbe auf die Leinwand zu setzten und dabei aber Perspektive und Tiefenwirkung nicht zu verlieren. Manchmal lockert er die Konstruktion durch Freiräume und florale Elemente auf. Die Besucher erwartet also wieder eine bunte Palette. Die „Kolbermoorer Maler“ freuen sich auf einen regen Besuch von Vernissage und Ausstellung.
Die Arbeiten sind bis zum 5. November zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung werktags von 14 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 18 Uhr.