Leserbrief an die Redaktion

Bebauung würdedem Eck guttun

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die geplante Bebauung am Hassler-Kreisel und die Diskussion um die dortige Blutbuche im Lokalen:

Mit Erstaunen verfolge ich die Diskussion um die Blutbuche am Eck Brückenstraße/Hasslerstraße. In all den Jahren seit der Minimal-Markt abgerissen wurde hat sich nicht ein Kolbermoorer für diese Fläche interessiert. Frau Levin bringt es mit dem Ausdruck „Hundescheißplatz“ auf den Punkt. Dort steht ein einsamer Baum, der ein kläglich einsames Dasein fristet.

Die brachliegende Fläche wird alle heiligen Zeiten als Parkplatz verwendet und die triste Rückseite vom Rewe-Markt ist alles andere als schön. Wenn dann mal der Zirkus da ist, zeigt sich gut, dass eine Bebauung der Stelle guttun würde. Ich freue mich, wenn das Eck endlich bebaut wird. Davon profitiert doch nicht nur der Eigentümer. An der Stelle werden sicherlich keine Luxuswohnungen entstehen, sondern Büros, vielleicht auch Geschäfte und Gewerbeflächen und aufgrund der Lage vermutlich Wohnungen zu vernünftigen Mietpreisen. Der Baum könnte ersetzt werden mit den vom Eigentümer angekündigten Ersatzpflanzungen. Dabei ist Kolbermoor heute schon gesegnet mit Grünflächen und Bäumen. Der Danielspark, das Kriegerdenkmal, das Tonwerksgelände, der Spielplatz im Spinnereipark, auch das König-Ludwig-Denkmal strotzen vor Bäumen.

Unsere Straßen sind gesäumt von Bäumen im ganzen Gemeindegebiet. Sowohl die Mangfall als auch der Mangfallkanal sind als grüne Lunge für Kolbermoor von großer Bedeutung.

Die Insel zwischen den beiden Flüssen zwischen Kolbermoor und Aibling stellt ein stadtnahes Naturidyll dar, das Tieren und Menschen zugleich zugute kommt. Dort wird der angeführte Sauerstoff in großen Mengen produziert. Nicht von einer einzelnen Buche auf einem „Hundescheißplatz“.

Gabriel Pecuch

Kolbermoor

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