Leserbrief an die redaktion

Arbeitsplätze statt Baum

von Redaktion

Zu Artikel „Buche: Neues Grün soll Wunden heilen“ im Lokalen:

Interessiert beobachte ich die Diskussion über die Blutbuche am Hassler-Kreisel. Die Gegner tun das scheinbar nicht – oder wieso waren nur vier Leute bei der Informationsveranstaltung? Dass da ausgerechnet ein Baum vom früheren Spinnereigelände übrig ist, muss sich die Blutbuche verloren vorkommen. Denn solche Bäume gehören in einen Park von gleichgesinnten Artgenossen und nicht auf ein Hunde-Gassi-Gelände. Man sollte bedenken, was Werndl & Partner hier für ein Gebäude bauen will, das Arbeitsplätze, Wohnraum und Verkaufsräume beinhaltet. Auch wird somit das Rückgebäude der Rewe-Filiale leicht übertüncht und somit auf das Stadtbild Kolbermoors positiv eingewirkt, zu dem gerade die Investoren der Familien Werndl sehr viel beigetragen haben. Des Weiteren sollte man einem solchen Investor, der das Stadtbild so positiv verändert hat, nicht ständig Prügel zwischen die Füße werfen, sonst verliert er die Lust zu investieren. Das sollte von den Mitstreitern bedacht werden: Eine Blutbuche oder das Wohl der Bürger und an anderer Stelle Bäume pflanzen, wo sie den Bürgern auch Freude machen.

Georg Ziegler

Kolbermoor

Artikel 4 von 8