Herz-Blut-Sound aus dem Chiemgau in der Mangfallstadt

von Redaktion

„Geschichten, die das Leben schreibt“ – so könnte man den Abend, den die Band „Kupfadache“, die auf Einladung des „pizzicato“-Kulturvereins Kolbermoor im Mareissaal gastierte, zusammenfassen. Vor Rekordkulisse spielte die fünfköpfige Combo, die mittlerweile alle ihre Texte und Songs selber produziert, eingängige und doch eigenwillige Stücke. Die ungewöhnliche musikalische Besetzung mit Zither, Gitarren, Kontrabass und Trompete, die bairischen Texte sowie ein Crossover verschiedener Stile ergeben dabei ein eigenes und prägnantes Gepräge. Kraftvoller Dreigesang, melodiöses Zwiegespräch der Instrumente und starke Solo-Parts – so hat sich die erst im Herbst 2015 gegründete Gruppe „Kupfadache“ (der Bandname leitet sich von der Haarfarbe seiner weiblichen Mitglieder ab) in erstaunlich kurzer Zeit bereits eine beachtliche Fangemeinde „erspielt“, die mit dem Auftritt in Kolbermoor erneut Zuwachs erhalten haben dürfte. Die Texte sprechen über Gefühle und Gedanken, philosophieren über den Alltag und die Dinge dahinter, kommen mal melancholisch, mal spritzig-witzig daher. Immer aber bleiben sie gefühlvoll und feinsinnig.Foto franke

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