Jahresausstellung der Kolbermoorer Maler in der Pauline-Thoma-Schule

Auch die Kunst: „Frisch und regional“

von Redaktion

Zum wahren Mekka für Kunstfreunde wird jedes Jahr in den Allerheiligenferien die Aula der Pauline-Thoma-Schule, wenn die Interessengemeinschaft „Kolbermoorer Maler“ wieder zu ihrer Jahresausstellung einlädt – heuer bereits zum 39. Mal.

Kolbermoor – Die Präsentation der Werke des vergangenen Jahres hatte mit der Vernissage den stilgemäßen Auftakt. Bereits vor dem offiziellen Beginn nutzten die zahlreichen Besucher aus nah und fern die Gelegenheit, die verschiedenen Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Skulpturen in Ruhe zu betrachten.

Seitens der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler oblag es dann Sabine Koschier, die Besucher zu begrüßen und die Ausstellung offiziell zu eröffnen. In ihrer Ansprache bezog sie das aus der Lebensmittelbranche bekannte Motto „Frisch und regional“ ausdrücklich auf die „Produkte“ der bildenden Kunst, die im Laufe des vergangenen Jahres angefertigt und vollendet wurden und nun als bunter Querschnitt heimischer Kunst in der Ausstellung zu sehen sind.

Um die Ausstellung abwechslungsreich zu gestalten und neue künstlerische Impulse zu geben, hatten sich die Kolbermoorer Maler, deren Mitglieder fast alle auch mit Werken vertreten waren, auch heuer wieder zwei Gastausstellerinnen aus dem weiteren Umland eingeladen. Ingeborg Benninghoven präsentiert eine interessante Kombination aus Acrylmalerei und selbst verfassten Gedichten, Katharina Forstner ist mit abstrakten Porträts in witzig-flottem Stil zu Gast. Unter den hiesigen Künstlern (Gerd Brosch, Hanni Harzenetter, Meise Inninger, Sabine Koschier, Brigitte Schindler, Penny Seitz-Würdemann, Alois Siepl, Karla Sortier-Poppe, Rolf Strobel, Helene Troffer und Erich Wagner) sind auch heuer wieder naturalistische und realistische Werke ebenso vertreten wie abstrakte Zeichnungen und Malereien und Vertreter des Kubismus.

Bürgermeister Peter Kloo ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, den Malerinnen und Malern für ihren großen Einsatz zu danken. In Kolbermoor dürfe man zu Recht stolz auf die jährliche Ausstellung sein, bekräftigte Kloo und wies mit einem Augenzwinkern auch auf den steigenden Frauenanteil unter den Künstlern hin, an den 39 Jahre zuvor noch nicht zu denken war. Der Bürgermeister war auch beeindruckt von der breiten Palette gezeigter Stilrichtungen und Techniken. Er hoffe, am Ende der einwöchigen Ausstellung eine große Anzahl roter „Verkauft“-Schilder unter den Bildern vorzufinden.

Untermalt von der Musik der „Bad Gentleman“ bestand für die Besucher anschließend ausreichend Gelegenheit, die Kunstwerke eingehend zu betrachten und nebenbei mit den Künstlern ungezwungen ins Gespräch zu kommen.

Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung noch bis einschließlich 5. November geöffnet; an den Werktagen von 14 bis 17 Uhr, samstags sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr. sel

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