Kolbermoor – Die neun Sängerinnen und Sänger der Formation „VOKARO“ begeisterten im voll besetzten Pfarrsaal der Kirche „Heilige Dreifaltigkeit“ in Kolbermoor ihre Zuhörer.
Sie präsentierten unter der Leitung von Kerstin Müller ihr neues Programm „Back to the roots“, das bereits im März erfolgreich in Großkarolinenfeld aufgeführt worden war. Es war ein musikalischer Rückwärtsgang von den Charts der 90er-Jahre mit Michael Jackson bis zu den Comedian Harmonists in den 30er-Jahren, von „Heal the world“ bis „Veronika, der Lenz ist da“.
Begleitet durch Simon Noichl am Klavier, träumten sie vom Ausbrechen aus dem normalen Leben mit „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und ließen den „Super Trouper“ von ABBA erstrahlen und ebenso deren „Mamma mia“. Den 60er-Jahren wurde mit einem Auszug aus dem Musical „Hair“ mit „Aquarius“ und „Let the sunshine in“ gehuldigt. Der Gastarbeiterzeit wurde mit dem Song von Conny Froboess „Zwei kleine Italiener“ gedacht und ein Liebesbrief sehnsüchtig vom „(Please) Mr. Postman“ erwartet.
Die Reise zurück in die 40er-Jahre wurde durch den Song von Glenn Miller im „Chattanooga Choo Choo“ angetreten. Dazu wurde dann der Kaffee als „Java Jive“ in einer famosen Barbershop-Bearbeitung kredenzt.
Zum Träumen kamen die Sängerinnen und Sänger noch bei dem Lied „Dream a little dream of me“ und die Frühlingsgefühle wurden – mitten im November – durch das Lied der Comedian Harmonists „Veronika, der Lenz ist da“ heraufbeschworen.
Ergänzt wurden die bekannten Nummern durch passende Stücke des Duos „Flötensaiten“ mit Monika Hutter, Querflöte, und Stephan Hutter an der Gitarre.
Mit dem ABBA-Titel „Thank you for the music“ bedankte sich das Ensemble nicht nur bei ihren Zuhörern, sondern auch bei all den Komponisten, Textern und Songschreibern der letzten Jahrzehnte, die mit all deren bekannten Hits nicht nur dem Publikum, sondern auch den Musikern selbst einen abwechslungsreichen und gelungenen Abend bescherten.