Christkindlmarkt Kolbermoor

Mit viel Musik durch den Advent

von Redaktion

Ganz im Zeichen der Musik stand das dritte Adventswochenende auf dem Kolbermoorer Christkindlmarkt. Insbesondere die Stadtsing- und Musikschule brachten sich musikalisch ein.

Kolbermoor – Nach der Eröffnung durch die Jungbläser der Musikschule unter Leitung von Matthias Linke füllte sich bereits am frühen Freitagabend das Marktgelände.

Für eine besinnliche halbe Stunde vor großer Zuhörerschaft sorgten die „Kolbermoorer Sänger“ unter der Leitung von Susanne Sedlbauer mit alpenländischen Liedern zum Advent. Horst Harzenetter begleitete die Männer auf dem Akkordeon und komplettierte das Programm mit einigen Solostücken.

Altbekannte Vierbeiner waren auf dem Markt zu Gast, als die Rettungshundestaffel des DLRG-Ortsverbandes Bad Aibling auf der Bühne Aufstellung nahm. Die Hundeführer des Verbandes erläuterten die Aufgaben eines Rettungshundes bei der Suche und Bergung verunglückter Personen, ehe alle Anwesenden und vor allem Kinder die Tiere aus der Nähe betrachten und streicheln durften.

Leider konnte der Auftritt des „Orchesters 50 plusminus“ nicht wie geplant auf der Bühne stattfinden, da das feuchtkalte Wetter einigen Instrumenten geschadet hätte. Die neu gebildete Gruppe der Stadtsing- und Musikschule unter der Leitung von Martin Stolz trat stattdessen im Saal des alten Rathauses auf.

Beschlossen wurde der Samstag dann mit einigen jungen Musikerinnen, das Gitarrenensemble 1 präsentierte bekannte Weihnachtsmelodien und Gesang. Christian Matz leitete das Ensemble, das ebenfalls in der Musikschule beheimatet ist.

Auch am Sonntag war in musikalischer Hinsicht einiges geboten. Insbesondere die verschiedenen Gruppierungen der Musikschule unterhielten dabei nicht nur die Gäste des traditionellen Adventscafés im alten Rathaussaal (wir berichteten), sondern stellten ihr Können auch vor dem Marktpublikum unter Beweis. Den Auftakt bildeten die Kinderchöre unter der bewährten Leitung von Elisabeth Riedl mit weihnachtlichen Liedern. Begleitet von Anni Markl und Anna Riedl konnten die jungen Sängerinnen und Sänger besonders viele Zuhörer an die Bühne locken.

Zwischen den Liedern sorgte die „Bierbankerlmusi“, bestehend aus drei Nachwuchsmusikanten, für Abwechslung. Als angestammter Gast auf dem Christkindlmarkt folgte das „Drachenorchester“, das sich jedoch immer wieder verjüngt und mit einer interessanten Besetzung aus Blasinstrumenten und Geige punkten kann.

Seit einem Jahr haben sich etwas ältere Jugendliche zur „Ferienmusi“ zusammengefunden, die den nächsten Programmpunkt mit alpenländischen Weisen bestritt. Die doppelt besetzten Flöten und Klarinetten harmonierten besonders gut mit dem rhythmisch angelegten Akkordeonpart und den begleitenden Saiteninstrumenten Gitarre und Kontrabass.

Sein erstmaliges Gastspiel hatte nachfolgend der Spielmannszug Rosenheim auf dem Christkindlmarkt, der mit seiner starken Besetzung nicht nur die Bühne, sondern auch einen weiträumigen Teil des Platzes davor einnahm. Das mehrfache bayerische Meisterensemble in verschiedensten Disziplinen lockte wiederum eine große Zuschauermenge an, die von den flotten, charakteristischen Melodien begeistert war.

Nach dem abendlichen Rorateamt in der Stadtpfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit, das diesmal vom Männerchor der Lyra Lohholz gestaltet wurde, war es schließlich an der Combo „Jazzed Married“, den Schlusspunkt unter dieses musikalische Wochenende zu setzen.

Die Vielfalt der unterschiedlichen Gruppierungen, die sich an den drei Tagen auf der Bühne buchstäblich „die Klinke in die Hand“ gegeben hatten, dürfte für einen Christkindlmarkt wohl außergewöhnlich sein und wertete den Kolbermoorer Markt in dieser Hinsicht enorm auf. Nicht zuletzt ist dies, wie auch Marktmeister Peter Schmid mehrfach betonte, der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Stadtsingschule zu verdanken.

Schulleiter Günther Obermeier, der alleine drei der Gruppen selbst betreute, sowie fast alle anderen Lehrer hatten sich heuer gemeinsam mit der Marktleitung große Mühe gegeben, den Besuchern ein abwechslungsreiches und erfülltes Programm zu bieten. Der „Lohn des Künstlers“, der Applaus, wurde allen Mitwirkenden von den Marktbesuchern reichlich gespendet.

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