Kolbermoor – Der Valentinstag ist für viele Paare in der ganzen Welt ein Anlass, ihre Verbundenheit zu bekräftigen und auf gemeinsame Erlebnisse zurückzublicken. Zum zweiten Mal bot sich heuer in der katholischen Stadtkirche die Gelegenheit, dies in Form eines kleinen Gottesdienstes zu tun.
Eine stattliche Anzahl alter und junger Liebes- und Ehepaare war der aufgrund der Überschneidung mit dem Aschermittwoch um einen Tag versetzten Einladung in die Pfarrkirche Wiederkunft Christi gefolgt.
Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand im Namen des Seelsorgeteams die Anwesenden und wies auf die Geschichte des heiligen Valentin hin, der in der Zeit der Christenverfolgung wirkte und Liebende trotz Verbots segnete, wofür er schlussendlich mit seinem Leben bezahlen musste.
Nach einer Bibellesung und einem Gebet interpretierte Pastoralreferentin Martina Mauder in ihrer Ansprache die alte Redensart des „miteinander verbandelt sein“ in bildlicher Weise und verglich eine wachsende Beziehung mit einem immer stärker und reißfester werdenden Band.
Mit Hilfe einiger solcher Bänder konnten die Anwesenden sich anschließend symbolisch nochmals „verbandeln“, indem sie die Enden gemeinsam fest verknoteten. Für einige persönliche Worte und eine gemeinsame Bitte um Gottes Segen war für jedes Paar, ob verheiratet, verlobt oder frisch verliebt, am Ende des Gottesdienstes ebenfalls noch Gelegenheit.
Für die passende musikalische Gestaltung sorgte der Jugendchor der Stadtkirche gemeinsam mit einem kleinen Instrumentalensemble unter der Leitung von Kirchenmusiker Gerhard Franke mit ausgewählten mehrstimmigen Gesangsstücken.
Gerne folgten die Besucher im Anschluss der Einladung der Kirchengemeinde zu einem kleinen Sektempfang im Pfarrer-Klaas-Stüberl, wo der Abend bei einigen interessanten Begegnungen und Gesprächen ausklang.sel