Kolbermoor – Die Diplom-Geologin Barbara Sperling referiert am Weltwassertag, 22. März, 19.30 Uhr, im Rathaus Kolbermoor. Im Dezember 2015 wurden die Grenzen des Wasserschutzgebiets für die Trinkwasserbrunnen von Kolbermoor, Bad Aibling und Rosenheim neu festgesetzt. Die Grenzen stützen sich auf ein hydrogeologisches Gutachten, das von der Firma IGwU erarbeitet wurde. Damit sollten relevante Fragen beantwortet werden: Wo liegt der Grundwasserleiter und wie wird er gespeist? Mit welcher Wassermenge ist zu rechnen, wie viel wird entnommen? Wie sind die Fließrichtungen und -zeiten? Welche Einflüsse haben Wetterverhältnisse? Wie ist das Grundwasser vor Einflüssen aus der landwirtschaftlichen oder gewerblichen Nutzung geschützt? Die Diplom-Geologin präsentiert die Ergebnisse dieser Untersuchung. Sie erläutert, wie und warum sie zu den Empfehlungen für Größe und Lage des aktuellen Trinkwasserschutzgebietes gekommen ist und auf welcher wissenschaftlichen Basis das Kolbermoorer Trinkwasser als gesichert, reichlich und von hoher Güte bezeichnet werden kann. Die Veranstaltung findet anlässlich des Weltwassertags statt, wird vom Wasserwerk Kolbermoor unterstützt wird daher ohne Eintritt angeboten. Veranstalter ist die VHS.