Start für das Radverkehrskonzept

von Redaktion

Stadtrat wählt Planungsbüro aus

Kolbermoor – Der Frühling naht (hoffentlich) – und mit ihm kommen auch wieder die Radler. Für die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes will sich die Stadt Kolbermoor ein Planungsbüro leisten. Drei Büros hatten ihre Ideen vor dem Projektausschuss präsentiert, eines davon, das Institut für innovative Städte, bekam jetzt den Auftrag des Stadtrats.

In der jüngsten Sitzung des Stadtrates war noch einmal an die drei Bewerber erinnert worden, die der Klimaschutzmanager der Stadt, Martin Korndoerfer, ausgewählt hatte: das Institut für innovative Städte (i.n.s.) in Kooperation mit dem Planungsbüro VAR, das Ingenieurbüro Ingevost und das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen (SVK). Bei etwa gleichen Leistungen waren alle drei Angebote um die 30000 Euro veranschlagt. Im Laufe der Diskussion waren sich die Mitglieder des Projektausschusses einig geworden, dass die Entscheidung zwischen dem ersten und dem letzten Büro fallen sollte.

Auch die Verwaltung war der Auffassung, dass eine gute Zusammenarbeit mit jedem dieser beiden Büros möglich wäre. Allerdings würde man „i.n.s.“ leicht favorisieren, da sich dieses Büro innovativ und kommunikationsstark präsentiert habe. Zudem habe man den Eindruck, dass eine hohe Motivation für „die Sache“ bestehe.

Diese Einschätzung teilten dann sowohl Bürgermeister Peter Kloo („die brennen so richtig für das Thema“) als auch die Stadträte quer durch alle Fraktionen. Man sei von der Kompetenz des Büros überzeugt.

Als Anregung bat Sebastian Daxeder mit aufzunehmen, dass die Planungen sich auch mit „ruhendem Radl-verkehr“ beschäftigen sollten. Auch die Tatsache, dass es immer mehr E-Bikes und auch Behindertenräder mit vergrößertem Platzbedarf gebe, solle bedacht werden.

Einstimmig bekam das „i.n.s.“, das in Röthenbach an der Pegnitz beheimatet ist, schließlich den Auftrag, das Radverkehrskonzept für die Stadt Kolbemoor zu erstellen. fl

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