Ein Regenbogen ist ja eine schöne und faszinierende Erscheinung, bei der sich das – an sich unsichtbare – Licht unmittelbar in der feinen „Projektionsfläche“ feiner Wassertröpfchen zeigt. Dieses Phänomen ist dabei einerseits sehr deutlich, andererseits aber auch sehr flüchtig und zart. Es lässt sich nicht wirklich genau verorten und scheint daher – auch in dieser Hinsicht – fast wie zwischen Himmel und Erde zu stehen. So galt der Regenbogen in der Antike auch als Vermittler zwischen der Welt der Götter und der Menschen. Dieser Regenbogen in der Gischt eines Wasserfalles (aufgenommen in der Adamello-Gruppe in Italien) ist noch bis 18. Mai in der Ausstellung mit Naturfotografien zum Thema Wasser von Martin Sinzinger im Kolbermoorer Rathaus zu sehen. Foto Sinzinger