Einstimmige Entscheidungen im Bauausschuss

Mangfallring jetzt offiziell gewidmet

von Redaktion

Alles ganz offiziell: Im Rahmen der Widmungen von Kolbermoorer Straßen waren in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses jetzt der Mangfallring und auch die beiden Stege über die Mangfall an der Reihe.

Kolbermoor – Der neue „Mangfallring“ liegt im Bereich des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes „Wohngebiet nördlich der Pauline-Thoma-Schule“ und besteht aus drei Straßenzügen. Er wird (mit Wirkung zum 7. Mai) als Ortsstraße gewidmet. Der Zeitpunkt passe, so Bürgermeister Peter Kloo in der Sitzung, denn „die Handwerker sind jetzt draußen“ und mit der Widmung könne dann auch die Verkehrsüberwachung kommen und auf die Einhaltung der Parkregeln schauen. Die Widmung der Fuß- und Radwege zur Schule hin wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Als beschränkt öffentliche Wege werden die beiden neuen Stege über die Mangfall – auf Höhe Karl-Daniels-Platz und auf Höhe Schwimmbad – gewidmet. Sie sind nur für Fußgänger und Radlfahrer zugelassen. Sie werden offiziell Mangfallsteg Karl-Daniels-Platz und Mangfallsteg Schwimmbad heißen. Das „Mangfall-“ vor der Bezeichnung „Steg“ hatte Markus Schiffmann in der Sitzung angeregt.

Fast ein bissl nach Schildbürgerstreich, so Kloo, klinge hingegen die nach Gemeinderecht erforderliche Aufstufung der Eichenstraße in Schlarbhofen von einer Ortsstraße zu einer Gemeindeverbindungstraße – obwohl man den Namen „Eichenstraße“ hier eigentlich tilgen möchte: Diese Straße war im Zuge der Gebietsreform von 1979 von der Gemeinde Pang als Ortsstraße in das Eigentum der Stadt Kolbermoor übergegangen. Schon 1980 wollte man die Eichenstraße im Zuge der Umbenennung der „Straße nach Schlarbhofen“ in „Schlarbhofener Straße“ als Teil dieser Straße führen. Dieser Stadtratsbeschluss wurde damals allerdings nicht umgesetzt. Jetzt ergab sich die – formelle – Schwierigkeit, dass die „Straße nach Schlarbhofen“ eine Gemeindeverbindungsstraße ist, die Eichenstraße allerdings eine Ortsstraße. Mit dieser unterschiedlichen Wertigkeit können die beiden Straßen aber nicht verschmelzen. Also muss erst die Eichenstraße eine Gemeindeverbindungsstraße werden – um anschließend in der Schlarbhofener Straße aufzugehen und von der Straßennamensliste zu verschwinden…

Alle Widmungen wurden einstimmig beschlossen. fl

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