Haushalt 2018

Mehr Einwohner

von Redaktion

Die Entwicklung ist rasant: Waren es bei der Volkszählung 1939 noch 6295 Einwohner, so wurden mit Stichtag 31. Dezember 2017 genau 19073 Einwohner gezählt. Die neuesten Zahlen zeigen, welchen enormen Veränderungen die Stadt unterliegt.

Kolbermoor – Der Großteil der Bürger ist zwischen 19 und 65 Jahre alt (12 377), wie der Blick in den kürzlich vorgelegten Haushalt 2018 zeigt. 3367 Einwohner sind unter 18 Jahre, die Zahl der über 65-jährigen liegt bei 3670. 2900 Ausländer leben in Kolbermoor. In diesem Jahr wurden schon 67 Kinder geboren, eines davon in Kolbermoor. Die Gemeindefläche erstreckt sich auf 19,8 Quadratkilometer. 62,4 Kilometer Gemeindestraßen sind verzeichnet, 13 Kilometer öffentliche Feld- und Waldwege sowie 4,6 Kilometer beschränkt öffentliche Wege.

Ein Blick auf die Einrichtungen der Stadt: So hat die Adolf-Rasp-Schule mit Stand 1. Oktober 2017 318 Schüler, die Mangfallschule Volksschule 245 Schüler, die Pauline-Thoma-Mittelschule 376 Schüler. Die Gesamtschülerzahl liegt damit knapp unter 1000. In der Pauline-Thoma-Mittelschule besuchen 97 Schüler den M-Zug, 99 Schüler die gebundene Ganztagsschule, elf Schüler die Praxisklasse und 33 die offene Ganztagesschule. In die Musikschule gehen 654 Schüler.

Gehörigen Zuspruch hat das Schwimmbad verzeichnet: Waren es mit Stand Oktober 2016 noch 59500 Besucher, so wurden 2017 genau 20000 mehr registriert. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhof lag im vergangenen Jahr bei 28,2, in der Verwaltung bei 43,1.

Kurz zum Zuschusswesen: Insgesamt werden dafür 4,7 Millionen Euro ausgegeben. 140 000 Euro sind in diesem Jahr an Zuschuss vorgesehen für das Diakonische Werk, Jugendtreff. Das Jugendforum erhält wie im letzten Jahr 5000 Euro. Der Defizitausgleich für die Mittagsbetreuung liegt bei 3000 Euro. Wie berichtet, liegen die Betriebskostenzuschüsse für die Kindertagesstätten bei 3,8 Millionen Euro. Der Defizitausgleich für Kindertagesstätten liegt bei 423000 Euro – im Vergleich zu 2016 ein Plus von 19000 Euro. Soziale Einrichtungen wie Caritas Sozialstation, katholische Dorf- und Betriebshelfer erhalten 6500 Euro (zu 2016 ein Plus von 4000 Euro). Gleichbleibend hoch sind die Zuschüsse für den Sport. Sie liegen bei 275000 Euro. Die Tischtennisabteilung im SV-DJK erhält 15000 Euro. Der Beitrag für den Entschädigungsfond Denkmalspflege 16300 Euro, Umlagen an Wasser- und Bodenverbände 1500 Euro. Der RVO wird mit 5000 Euro unterstützt, kulturelle Einrichtungen mit 5300 Euro, der Gewerbeverband erhält 1200 Euro. Für besondere soziale Fälle sind 7500 Euro vorgesehen. Für Sozialbestattungen sind 3000 Euro veranschlagt.

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