Abschlussfeier an der Pauline-Thoma-Schule

Wissen und Werte weiter anwenden

von Redaktion

Es war nicht nur wettermäßig ein strahlender Tag für die Entlassschüler der Pauline-Thoma-Schule in der Mangfallstadt: Haben sie doch nach acht- bis zehnjähriger Dauer ihren ersehnten Abschluss geschafft und damit den Grundstein für ihren Einstieg ins Berufsleben gelegt.

Kolbermoor – Entsprechend feierlich war auch die Stimmung in der Aula, als Schulleiter Markus Rinner die Schüler, deren Eltern und die vielen Ehrengäste, unter ihnen Annemarie Biechl, Ex-Schulleiter Friedrich Sparrer und so manche ehemalige Lehrkraft, begrüßte. „Nach vielen Jahren an unserer Schule geht ihr heute ins Berufsleben, und das wollen wir ordentlich feiern“, so seine Aufforderung an die Schülerinnen und Schüler. Musikalisch legte die Schulband von Walter Diebel dann vor und Bürgermeister Peter Kloo stellte fest, „wie schnell doch die Zeit wieder vergangen ist und der Abschied bevorsteht“. Er wünschte den Entlassschülern „das Beste auf Eurem weiteren Weg, auf dass Ihr Eure Ziele und Visionen realisieren könnt. Aber das bedeutet auch Verzicht und harte Arbeit“. Abschließend rief er den Schülern aufmunternd zu: „Ganz egal, was ihr macht, macht es mit Leidenschaft, dann ist der Erfolg nahe“.

Elternbeiratsvorsitzende Dagmar Knott blickte kurz „auf nicht immer leichte Jahre, aber die Schüler, Lehrer und Eltern haben sie mit Bravour gemeistert“. Mit dem Rat an die Eltern, „helft Euren Kindern“ und dem Rat an die Schüler, „lasst Euch helfen“, wünschte sie ihnen alles Glück der Welt.

Renate Wendt, Vorsitzende des Fördervereins betonte, wie sehr ihr „Schule und Schüler am Herzen“ liegen. Aber jetzt sei nicht mehr die emotionale Ebene ihre Aufgabe, sondern die finanzielle. Mit Unterstützung der Aktionen der Schule und auch Hilfen für die Schüler und Eltern bringe sich der Förderverein ein, „hilft und fördert, wo es eben geht“. Sie wünschte den Schülern „eine erfolgreiche und spannende Zeit und das Erreichen der gesteckten Ziele“.

Die beiden Schulsprecher Selina Reusche und Younes Haqbane „haben viel erlebt in den letzten Jahren. Spannendes, Lustiges und vor allem viel Erfolgreiches“. Sie dankten unisono allen Lehrkräften der Schule für deren „Engagement und Geduld mit uns“, und abschließend schickten sie die frenetisch umjubelte frohe Botschaft „ein neuer Lebensabschnitt beginnt endlich für uns“ in die Aula.

Rektor Markus Rinner erinnerte sich „an die letzten zehn Jahre, in denen viel passiert ist, als die Schüler zur fünften Klasse erstmals in die Pauline-Thoma-Schule kamen. Jetzt habt Ihr Euer Ziel erreicht, mit Einsatz, Fleiß und Lernen, durch Eure Leistung“. Ohne die Hilfe von Lehrern und Eltern ging es dabei in den meisten Fällen nicht, „der Erfolg aber gehört letztlich nur Euch“. Das hier angeeignete Wissen müssen die Schüler nun auf ihrem weiteren Weg anwenden und auch die Werte nicht vergessen, „die wir Euch mitgegeben haben, nämlich Toleranz, Disziplin, Zuverlässigkeit, Respekt und Verantwortung. Ihr werdet diese Werte noch oft brauchen und ich hoffe, Ihr habt sie alle verinnerlicht“. Er wünschte den Entlassenen dann abschließend „die Erfüllung aller Eurer Ziele und Träume, vor allem aber Glück, Gesundheit und innere Zufriedenheit“.

Nun kam aber dann endlich die große Stunde der Schüler, die aus der Hand des Schulleiters ein buntes Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Abschluss 2018“ und von ihrem jeweiligen Klassenlehrer das so lang ersehnte Abschlusszeugnis, ganz in Rot gebunden, erhielten. Ein interessanter Nebenaspekt bei der Zeugnisvergabe war die Lautstärke des Beifalls für den jeweiligen Schüler, ein nicht unerhebliches Indiz für die Beliebtheit des einen oder anderen.

Mit der Ehrung der Klassen- und Jahrgangsbesten fand der offizielle Teil so langsam sein Ende. Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,33 war Ramona Hausmann, die damit auch Beste ihrer Klasse 10MG war. Die 9A führte Jasmin Karschner (2,3) an, und in der 9B führte an Maria Hilz (1,6) kein Weg vorbei. 9G war in Nico Kochs Hand (2,2) und bei der 9P war Fabio Breglia der Beste (1,8), der aber auch noch ganz andere Talente hat, wie er dann später unter Beweis stellte. Talias Wagner mit einem Notenschnitt von 1,89 war letztlich in der 10M nicht zu toppen.

Fabio Breglia sorgte schließlich mit seiner beeindruckenden Bühnenshow, bestehend aus im Takt zur Musik kommenden Lauten aus Kehle, Gaumen, Zunge und Mund, für Begeisterung und riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

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