Kolbermoor – Ein rundum gelungenes Stadlfest feierte der Trachtenverein Immergrün mit seinen Gästen. Gut besucht war die Maschinenhalle der Familie Redl in der Schwaig und die Trachtler hatten sich abermals viel Mühe gegeben, um ihre Besucher in jeder Hinsicht gut zu bewirten.
Neben den Schmankerln aus der Küche gab es Kuchen und Kaffee. Dass die Bar in diesem Jahr zum ersten Mal gleich in den Eingangsbereich und somit mit in die Halle integriert worden war, erwies sich als sehr erfolgreich und so wurde diese bis in die frühen Morgenstunden hinein entsprechend gut frequentiert.
Die Kinder- und Jugendgruppe stellten stolz ihre Volkstänze dem Publikum vor und spätestens als alle Plattler zur gemeinsamen Ambosspolka aufgerufen wurden, war die Stimmung hervorragend.
Die Schnoizer, die tags zuvor ihr 25-jähriges Jubliäum gefeiert hatten, zeigten mit ihren Goaßln, dass sich ihre eifrigen Proben mehr als gelohnt hatten. Mit akkuratem Schlag und perfekter Taktfolge meisterten sie selbst schwierige Musikstücke.
Der Trachtenverein Immergrün befindet sich in seinem 125-jährigen Jubiläumsjahr, das im vergangenen April groß gefeiert worden war.
Eine besondere Überraschung bereitete den Trachtlern dazu die Feuerwehr Kolbermoor. Ein kleines Schweinderl, bereits getauft auf den Namen „Borsti, wurde von den Feuerwehrlern auf die Bühne gebracht. Vorstand Markus Paukert gratulierte den Trachtlern im Namen seiner Kameraden nachträglich zum 125-Jährigen, wünschte dem Verein alles Gute für die Zukunft und betonte das gegenseitige gute Zusammenspiel beider Vereine. Seinen Worten zufolge hätten die Trachtler sicherlich eine gute „Verwendung“ für Borsti.
Völlig überrascht und erfreut zeigt sich der Vorsitzende der Trachtler, Christian Staudinger, und bedankte sich bei der Feuerwehr nicht nur für das außergewöhnliche und originelle Geschenk sondern auch für die Unterstützung, die die Floriansjünger bei vielen Veranstaltungen leisten und ohne die eine Durchführung vieler Feierlichkeiten gar nicht möglich wäre.
Das „Geschenk“, so Staudinger schreie geradezu nach einem gemeinsamen Grillfest beider Vereine, um das man sich in naher Zukunft bemühen werde.
Derzeit jedenfalls hat Borsti auf dem Anwesen der Familie Staudinger in Lohholz ein neues passendes Zuhause gefunden und soll, wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, nicht lange alleine bleiben, sondern bald mit einem passenden Weggefährten sein Dasein teilen dürfen. Mit einem Geschenk bedankte sich Christian Staudinger bei der Familie Redl. Sie stellt nicht nur jedes Jahr die örtliche Gegebenheit zur Verfügung, sondern ist mit viel Engagement und Einsatzbereitschaft bei allen Vorbereitungen und Arbeiten mit dabei.