Sicher auch im „nassen Element“

von Redaktion

„Kolbermoorer helfen“ spendierte wieder Schwimmkurse im Kolbermoorer Freibad

Kolbermoor – Schwimmen können ist wichtig. Aber nicht jeder kann sich einen Schwimmkurs für sein Kind leisten. Zum dritten Mal in Folge spendierte jetzt der Verein „Kolbermoorer helfen“ dementsprechende Gutscheine. Dabei waren deutsche, syrische und afghanische Kinder im Alter von vier bis 13 Jahre. Alle haben ihr Ziel erreicht.

Als Schwimmlehrer waren Charly Meier, Leopold Brumbauer und Roman Meier tatkräftig im Einsatz. Eine Woche lang stand täglich Unterricht von eineinhalb Stunden Dauer auf dem Programm. „Die Kinder waren absolut eifrig dabei,“ so Charly Meier, „wir waren alle ganz begeistert“.

Bei soviel Motivation lernt es sich natürlich gut – und so konnten alle Kinder den Kurs mit einem Schein abschließen: Die Kleinsten absolvierten das Seepferdchen, bei dem sie 25 Meter schwimmen und einen Reifen aus schultertiefem Wasser heraustauchen müssen. In der nächsthöheren Leistungsklasse, dem Piraten, müssen schon 100 Meter geschwommen und fünf Meter weit getaucht werden. Einige der Teilnehmer schafften aber auch die Anforderungen für das Schwimmabzeichen in Bronze und sogar in Silber. Für „Bronze“ muss man 200 Meter in 15 Minuten schwimmen, zwei Meter tief tauchen und einen Hecht vom Startblock machen können. Für das „Silberne“ schwimmt man 400 Meter, davon 100 in Rückenlage, muss zweimal zwei Meter tief tauchen und zehn Meter auf Strecke tauchen. Dazu muss man die Baderegeln und die Selbstrettung beherrschen, also einen Griff, mit dem man sich befreien kann, wenn sich im Wasser jemand anklammert.

Der Super-Sommer bescherte dem Kolbermoorer Freibad auch generell eine Super-Nachfrage nach Schwimmkursen. „Unsere Trainer sind teilweise gar nicht mehr aus dem Wasser gekommen,“ lacht Schwimmmeister Charly Meier. Ein Kurs steht noch an; doch der ist bereits besetzt. Es können keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden. Da heißt es: auf die neue Saison warten… fl

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