Mit Re-Cup gegen den Müllberg
Finden sich genügend Teilnehmer, können Becher mit einem Mangfalltal-Logo in Auftrag gegeben werden.
Kostenlosen Kaffee zum Auftakt der Aktion am Dienstag
Kolbermoor – Die Müllberge wachsen und wachsen; nicht zuletzt auch wegen des Coffee-to-go-Booms. Die Stadt Kolbermoor unterstützt kaffeeausschenkende Betriebe beim Klimaschutz durch Abfallvermeidung – Mehrwegbecher ersetzen Einwegbecher: Die ersten 50 Becher für jeden teilnehmenden Kolbermoorer Betrieb spendiert die Stadt Kolbermoor.
Dazu schenkt am Dienstag, 11. September, zwischen 9 und etwa 13 Uhr, Martin Korndoerfer, der Klimaschutzbeauftragte der Stadt, kostenlos Kaffee an die Bürger im Re-Cup-Pfandbecher auf dem Rathausplatz aus.
Gleichzeitig wird der Pfandbecher auch in Bad Aibling, Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham eingeführt. Zahlreiche Betriebe in Rosenheim sind schon dabei, auch weitere im ganzen Landkreis und in München (siehe Karte auf www.recup.de).
Es gibt auch einen Informationsstand zu den Umweltauswirkungen von Einwegbechern, zu teilnehmenden Betrieben in Kolbermoor, zum Umgang mit der Re-Cup-App und dem Re-Cup-Pfandsystem.
Sobald genügend Kaffeausgabestellen im Mangfalltal mitmachen, wird es einen eigenen Re-Cup-Becher mit Mangfalltal-Logo geben. Martin Korndoerfer: „Darum sind alle Coffee-to-go-Trinker aufgefordert, in ihrem Lieblingscafé nach dem Re-Cup-Becher zu fragen und den Inhaber so zur Teilnahme anzuregen.“
Hintergrundinformationen zum Re-Cup-System und den positiven Folgen für Umwelt und Klima gibt es auch unter recup.de/mitmachen.
Jedes Jahr werden allein in Deutschland rund 2,8 Millirarden Einwegbecher für Coffee-to-go verwendet und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen – 320000 Becher pro Stunde.
Bisher sind in Kolbermoor die beiden Aral-Tankstellen in der Rosenheimer Straße und am Pullacher Kreisel sowie das Marabans registriert. Vor der Registrierung steht auch das Rialto.
Zugesagt hatten auch die Firmen Miedl und Bergmeister sowie Ratschiller beim Netto-Markt (Carl-Jordan-Straße und bei der Hem-Tankstelle), so Martin Korndoerfer.