Festlicher Gottesdienst zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Stadtkirchenpfarrer Maurus Scheurenbrand

Von der Freude des Evangeliums

von Redaktion

Zu einem harmonischen Miteinander hat er die Stadtkirche Kolbermoor wachsen lassen, jetzt feierte Pfarrer Maurus Scheurenbrand sein 25. Priesterjubiläum – im Kreise vieler Gläubiger.


Kolbermoor
– Unter dem festlichen Geläut der Kirche „Wiederkunft Christi“ zog der Silberjubilar, angeführt von vielen Ministranten, der Schola, den Fahnenabordnungen und einer großen Schar geistlicher Mitzelebranten, die allesamt in Freundschaft jetzt und als frühere Wegbegleiter mit ihm als Priester verbunden sind, in das voll besetzte Gotteshaus ein. Vielen Gläubigen wurde da sicher bewusst, wie sehr es dem Seelsorger in den sechs Kolbermoorer Jahren gelungen ist, die beiden Pfarreien zu einem harmonischen Miteinander in der „Stadtkirche“ wachsen zu lassen. Sein geistlicher Weg führte ihn über die Benediktinerabtei Weingarten nach Rom, Salzburg, Berchtesgaden, Schlehdorf und schließlich in die Mangfallstadt. Gemäß den Worten des Psalms 91, die er sich als Primizspruch erwählte, so Scheurenbrand, habe Gott ihn stets behütet und seine Engel über ihn wachen lassen.

Genau auf die Wesensart seines damaligen Primizschützlings zugeschnitten, setzte Pater Bruno aus Salzburg seine Predigtworte fest. Als Gläubige, so Pater Bruno, müsse es unser aller Aufgabe sein, die Freude des Evangeliums bewusster aufzunehmen und zu erleben. Dazu passe es eben gut, dass mit Papst Franziskus ein frischer Wind das Pontifikat begleite und in die Glaubensgemeinde hinein wirke. Diese Impulse müssten aufgenommen und eine dynamische Kirche geformt werden, die nicht als Trutzburg ihr Dasein fristen dürfe, sondern sich hin zu den Gläubigen öffnen müsse.

Viele seien bereit, dazu ihre Gaben und Talente einzubringen, so wie hier in Kolbermoor zusammen mit ihrem bescheidenen Pfarrer viele Hände segensreich für eine heitere und offene Stadtkirche Kolbermoor wirken. Deutliche Worte des Festpredigers am Ende: „ Wir als Klerus müssen Diener sein für Gott und seine Kirche. Es steht uns nicht zu, Macht auszuüben und allein zu bestimmen, welche Wege zum Glauben allein die richtigen und gültigen sind“. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom großartigen Orgelspiel des ehemaligen Domorganisten von Freiburg/ Breisgau, Professor Klemens Schnorr, begleitet. Die Schola unter Gerhard Frankes Leitung sang dazu die Messteile in Latein.

Für eine besondere gesangliche Note sorgten Dagmar und Johanna Gareis, die, auf der Gitarre begleitet von Marinus Keml, eine besonders würdevolle Vertonung des Psalms 91 vortrugen und im Dreiklang abschließend eine spanische Komposition des „Ave Maria“ erklingen ließen. Fröhliche Ausgelassenheit zum Auszug der Festgemeinde, für die auf dem Vorplatz ein großartiges Büfett und in Anbetracht des heißen Sommertages reichlich Getränke gerichtet waren. Ein großes Gruppenfoto zusammen mit dem Silberjubilar und dem sehr engagierten und oft so vorbildlich im Hintergrund wirkenden Stadtkirchenteam ließen sich viele Fotografen nicht entgehen. Natürlich gab es kleine Ansprachen und Geschenke für Maurus Scheurenbrand, dem es aber sichtlich gefiel, dass nicht allzu viel Aufhebens um ihn gemacht wurde, sondern ein geselliger und fröhlicher Abend „seinen“ Festtag beschloss.js

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