von Redaktion

Breit gefächertes Angebot an den Ständen – Marktmeister mit Bilanz zufrieden

Groß war die Auswahl auch an Grabschmuck.

Mit ihrem Schmuckstand war die Asylhilfe vertreten.

Der Krapfen erwies sich wieder als gefragter Klassiker.

Infos für die Großen, Fahrspaß für die Kleinen.

Käse und Speck durften nicht fehlen.

Auch die Freunde von Garten-Deko kamen auf ihre Kosten. Fotos sel/fl

Kolbermoor – Der „Zachäus“, die rot-weiße Kreuzfahne, die alle Jahre zum Kirchweihfest an den hiesigen Kirchtürmen ausgehängt wird und Vorbeifahrende aus nah und fern auf den wichtigen Festtag hinweisen soll, ist in Kolbermoor traditionell auch eine Einladung für den beliebten Kirchweihmarkt, den der Gewerbeverband seit Jahren mit Erfolg betreibt. Im Schatten der Stadtpfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit waren auch heuer wieder an die 100 Fieranten aus der Region und darüber hinaus zusammengekommen, die schon frühmorgens mit dem Aufbau ihrer Stände begannen.

Trotz des bedeckten Wetters am Vormittag füllte sich die Innenstadt schnell mit Marktbesuchern, die interessiert das reiche Angebot an den Ständen betrachteten. Neben Haushaltswaren und Kleidung überzeugte dabei vor allem das reichhaltige kulinarische Angebot, das nicht nur aus den traditionellen „Kirtanudeln“ und -krapfen bestand, sondern auch durch internationale Spezialitäten bereichert wurde.

Für den schnellen Hunger zwischendurch standen abwechslungsreiche Imbissstände und Straßencafés bereit.

Marktmeister Peter Kajetan Schmid, der den Markt zum zweiten Mal leitete, freute sich über das positive Echo seitens der Besucher wie der Aussteller. Seit Januar immerhin, als die ersten Bewerbungen auf Marktplätze kamen, ist er mit dem Thema beschäftigt. „Die Baustelle in der Rosenheimer Straße, vor der ehemaligen Bank, bereitete uns wirklich Kopfzerbrechen“, resümierte er. Aber auch das wurde gelöst – auch wenn einige Fieranten so nicht mehr ihre angestammten Plätze bekamen. Auch das große Karussell erreichte nach einer Autopanne Kolbermoor nicht mehr. Für Groß und Klein war aber genügend geboten: Auch die Feuerwehr Kolbermoor war mit Infos und einem Parcours für Kinder vertreten.

Als sich die Sonne gegen Mittag schließlich doch noch gegen die Bewölkung durchsetzen konnte, waren beste Voraussetzungen für den verkaufsoffenen Nachmittag gegeben, an dem sich wieder viele Einzelhändler in der Innenstadt, auf dem Spinnereigelände und im Herto-Park beteiligten. Für eine bequeme Anbindung beider Bereiche sorgten die Kolbermoorer Stadtbusse, die einen Pendelverkehr bedienten und so auch Gelegenheit zum Besuch des parallel stattfindenden Brauchtums- und Trachtenmarktes in der Pauline-Thoma-Mittelschule boten. sel/fl

Kirchweihmarkt lockte ins Herz der Stadt

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