von Redaktion

Schönes Herbstwetter war das Geschenk zum 20-jährigen Bestehen des Montessori-Kindergartens Kolbermoor. Vor allem der aktiven Elternschaft galt das Lob. Sie habe, so Bürgermeister Peter Kloo, Vieles ermöglicht.

„Sie haben so vieles erreicht“, betonte Peter Kloo.

Ein großes Lob für die Elternschaft

Kolbermoor – Mit dem eigens gedichteten Jubiläumslied „Mia leanan vui, es ko jeda hean“ wurden die Gäste begrüßt. In ihrer Willkommensrede berichtete die Vorsitzende des Montessori-Fördervereins, Anita Hagn, aus dem Kindergartenalltag und davon, was den „Freien Montessori-Kindergarten Sonnenschein“ so besonders macht: Es gibt nur eine Gruppe mit maximal 19 Kindern, davon bis zu fünf Kinder mit Inklusionsbedarf.

Die kleine Gruppe wird von vier pädagogischen Fachkräften betreut und das Thema „Integration“ ist nicht nur ein Wort, sondern wird gelebt. Dafür sorgt eine eigene, erfahrene Integrationsfachkraft, die die Kinder nicht nur stundenweise, sondern die ganze Woche fördert.

Das gemütliche Haus und der große Garten laden zum Spielen und Entdecken ein. Die Elterngemeinschaft packt immer mit an, wenn etwas in Haus und Garten zu tun ist.

Anschließend erläuterte Kindergartenleiterin Renate Maier das pädagogische Konzept nach Maria Montessori, das das Kind mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt.

Die Gründerin Nicole Heid ließ die Zuhörer ein wenig in die Vergangenheit blicken und erzählte aus der Gründungsgeschichte.

Auch Bürgermeister Peter Kloo beglückwünschte den Förderverein und bezeichnete den Kindergarten als Vorbild für alle Kolbermoorer Kindergärten: Eine aktive Elternschaft habe all die Jahre ehrenamtlich so vieles möglich gemacht hat.

Anschließend konnten sich die Besucher bei Hausführungen einen Eindruck der Räumlichkeiten verschaffen oder sich im eigens aufgebauten Zelt im liebevoll dekorierten Garten kulinarisch verwöhnen lassen.

Die Kinder hatten viel Spaß an verschiedenen Spielstationen, wie Herbstbilder prickeln, Edelsteinsuche im Sandkasten, eine Sinnesreise im Weidentipi oder Schwammerlangeln aus einem selbst gebauten Brunnen. Höhepunkt für alle kleinen und großen Besucher war das Herbstkonzert von „Wurliz, dem kleinen Troll“, der von Anfang an alle in seinen Bann zog. Bei Harfenmusik von Lana Laar, mit netten Gesprächen und viel Spaß beim Erstürmen der errichteten Strohburg, ging ein schönes Jubiläumsfest zu Ende. Wer den Kindergarten kennenlernen möchte, kann sich den 16. Februar 2019, den nächsten Tag der offenen Tür vormerken.Und Eltern,die ein Kind mit besonderen Bedürfnissen haben, dürfen vorab telefonisch (08031/299640) einen Schnuppertermin vereinbaren. Aktuell ist noch ein Integrationsplatz frei.

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