Lesung in der „Nacht der Revolution“

von Redaktion

Armin Göttler liest aus „Roter Frühling“

Kolbermoor – Es war die Nacht der Revolution: Vor 100 Jahren riefen Kurt Eisner und seine Anhänger in der Nacht von 7. auf 8. November 1918 den Freistaat Bayern aus. 100 Jahre später ist die zentrale Veranstaltung in der ‚Revolutionsnacht‘ für unsere Region in der Kolbermoorer Stadtbücherei: Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler liest dort ab 19.30 Uhr aus seinem Roman „Roter Frühling“. Zum Inhalt des Buches: München im Herbst 1918. In der Stadt brodelt es. Während das Bürgertum Münchens wie gelähmt ist, wird in Schwabing der Weg in die Räterepublik bereitet. Künstler und Intellektuelle wie Kurt Eisner, Erich Mühsam und Ernst Toller rufen zur Revolution auf. Göttler zeichnet in seinem Roman ein brillantes und vielschichtiges Bild der revolutionären Geschehnisse.

Norbert Göttler wurde 1959 in Dachau geboren und studierte in München Philosophie, Theologie und Geschichte. Er arbeitet als Schriftsteller, Publizist und Fernsehregisseur (BR, ARD, 3sat, arte). Er ist Mitglied des PENs, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie der Literatenvereinigung Münchner Turmschreiber. 2004 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2008 den Bayerischen Poetentaler. Seit 2012 ist er Bezirksheimatpfleger von Oberbayern.

Die Lesung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Wir haben für unsere Überzeugung gekämpft – Rätezeit und Kolbermoor“, einer Kolbermoorer Sequenz zu „Heimat 1918“ des Museumsnetzwerks Rosenheim, die bis 5. Mai im Kolbermoorer Rathaus zu sehen ist. Die Veranstaltung am Mittwoch, 7. November, in der Stadtbücherei beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf bei der Stadtbücherei Kolbermoor, Telefon 08031/ 2968- 280.

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