Kolbermoor – Die Begriffe „Freude“ und „Dankbarkeit“ prägten die Amtseinführung von Susanne Jägerbauer, der neuen Konrektorin an der Pauline-Thoma-Schule. Es ist schon auch wichtig, so betonte es Schulamtsdirektor Edgar Müller anlässlich der Feierstunde zur Einführung der neuen Konrektorin Susanne Jägerbauer, dass die Bedeutung solcher Positionen auch entsprechend würdig begangen werden.
Darum hatte sich auch ein großes Lehrerkollegium in der Aula zum Festakt eingefunden. Schulleitung, so Müller weiter, sei heute nicht nur schlicht der Rektor, sondern ein Team müsse die täglichen Herausforderungen des Schulbetriebs meistern. Darum hoffe er, dass an den Schulen insgesamt etwas mehr Ruhe einkehre und es den Lehrkörpern ermöglicht werde, ein solides Heranwachsen der Neuerungen und die Verlässlichkeit des Lehrauftrages zu gestalten.
Der neuen Konrektorin wünschte er dazu einen erfolgreichen Start in Kolbermoor. Erster Bürgermeister Peter Kloo holte zu Beginn seiner Rede etwas weiter aus und ließ noch einmal die Schwierigkeiten bei der Entstehung dieser neuen und großzügigen Schule vor 15 Jahren Revue passieren. Die Mittelschule Kolbermoor, so das Stadtoberhaupt, habe es stets geschafft, sich der oft schnell wandelbaren Bildungslandschaft anzupassen.
Ihre eigene Dynamik und Veränderbarkeit seien Garanten dafür, dass sie in ihrer Flexibilität immer auf der Höhe der Zeit arbeite. Dafür richtete er einen besonderen Dank an das jetzige Führungsteam mitsamt dem Lehrerkollegium und der im Hintergrund wirkenden Verwaltungsmannschaft.
Susanne Jägerbauer wünschte er einen guten Start und viel Freude im neuen Sachgebiet. Zuletzt hatte die leidenschaftliche Lehrerin 14 Jahre an der Mittelschule Großkarolinenfeld verbracht und neben dem Lehrbetrieb die Systembetreuung und die Mitwirkung im Evaluierungsteam als besondere Aufgaben übernommen. Rektor Markus Rinner freute sich ungemein, dass sich seine Kollegin schon nach kurzer Einarbeitungszeit in der Schule angekommen und aufgenommen fühle. Mit der Hoffnung, dass es so bleiben möge, überreichte er ihr einen Blumenstrauß, in dem sich ein Schal nebst Nerventee zur Entspannung versteckt hatten. Bevor es zum Büfett ging, das in bewährter Art von der Schülerfirma zubereitet wurde, goss die neue Konrektorin ihre Worte zur Einführung in die Begriffe „Freude“ und „Dankbarkeit“. Die Freude, so Jägerbauer, bedeute, dass sie gerne in diese Schule gehe und sich mittendrin und „nicht nur dabei“ fühle. Dankbarkeit zeige sie für die gute Aufnahme und die geduldigen Starthilfen der Kollegenschaft, die sicher noch öfter nötig sein werden. Ihre Wünsche für ein gutes Schuljahr galten abschließend natürlich den Schülern und dem gesamten Team.js