Giacomo Anzenberger und Peter Kloo eröffneten den Markt. Foto Riediger
Kolbermoor – Den Regen hätte es nicht gebraucht… Trotzdem füllte sich der Christkindlmarkt am gestrigen Freitag abend, als zum Auftakt die Jungbläser der Musikschule spielten, Bürgermeister Peter Kloo und Giacomo Anzenberger sowie Peter Kajetan Schmid vom Gewerbeverband Kolbermoor, dem Veranstalter, den Markt eröffneten. Dem Wetter trotzten auch Pfarrer Maurus Scheurenbrand und Pfarrerin Birgit Molnar, die für die Kirche „Grüß Gott“ sagten.
Kloo dankte den Organisatoren, die den Platz – in neuer Anordnung – schön bestückt hätten. Er betonte, dass die Besucher den Christkindlmarkt nutzen könnten, um zur Ruhe zu kommen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Dank des Gewerbeverbands galt der Stadt und dem Bauhof für ihren Einsatz. Die Stadtkapelle Kolbermoor sorgte für die musikalische Umrahmung.
Das Miteiander-ins-Gespräch-kommen klappte dann ganz gut – die Besucher drängten sich angesichts des Wetters nur zu gerne unter die schützenden Überdachungen der Stände.
31 Buden sind es insgesamt, die an den einzelnen Wochenenden zum Teil anders belegt werden, und sie bieten ein breites Angebot von Weihnachtskarten über Handarbeiten, Kleidung, Naturkissen bis Haushaltswaren. Die Mangfallschule ist vertreten; ebenso die Katholische Frauengemeinschaft oder der Gnadenhof Katzentraum. Sogar Informationen zum Nordzulauf des Brennerbasistunnels liegen auf.
Wer will, kann sich die tradionellen Christkindlmarkt-Gerichte wie Würstl oder Kasspatzen schmecken lassen; er kann heuer aber auch „Fish and Chips“ probieren – oder Spreewaldgurken.
Heute, Samstag, kommen unter anderem die Ponys aus Lohholz, die Esel aus Schlarbhofen und die Rettungshunde aus Bad Aibling. Morgen, Sonntag, 15 Uhr, wird der Weihnachtswunschbaum für Kinder eröffnet. Um 19.30 Uhr kommen dann – eine Premiere – erstmals die Manfalltaler Alphornbläser auf die Bühne des Kolbermoorer Christkindlmarktes. fl