Von gesellschaftlich hohem Wert

von Redaktion

Über 50000 Euro vergibt die Stadt Kolbermoor an die örtlichen Vereine. Das sei, so Stadtrat Gerhard Duschl (CSU), zugleich Vorsitzender des SV-DJK Kolbermoor, ein Beschluss von „gesellschaftlich hohem Wert“.

Kolbermoor – Die Verteilung der Sportmittel unterliegt einer genauen Berechnung: 40 Prozent der Gesamtsumme kommen der Förderung der Übungsleiter zugute, mit 20 Prozent werden die Mitglieder gefördert und die Jugendlichen in den Vereinen mit 40 Prozent. Grundlage für diese Berechnung ist der Haushaltsansatz, die dem Landratsamt gemeldete und anerkannte Anzahl der im jeweiligen Verein tätigen Übungsleiter und die von jedem Verein gemeldete Anzahl der Mitglieder, vorrangig die gemeldeten jugendlichen Mitglieder bis zum 18. Lebensjahr.

Gefördert werden die Altschützengesellschaft Lohholz (651,65 Euro), die Altschützengesellschaft Pullach (588,70 Euro), die Bergsteigergilde (1217,65 Euro), die Eisschützengesellschaft Lohholz (232,20 Euro), der FC Mangfall Kolbermoor (159,30 Euro), die Naturfreunde (320 Euro), der Quest Dance Club (494,95 Euro), der Quest Radverein (279,80 Euro), der SC Pullach 03 (434,70 Euro), der Schachclub Mangfalltal (141,95 Euro), die Schützengesellschaft Bavaria (382,80 Euro), die SLG Mangfallschützen (16,20 Euro), der SV DJK Kolbermoor mit 22,975,80 Euro und der TC Kolbermoor mit 2128,90 Euro.

Die höchste Anzahl der gemeldeten Übungsleiter mit 98 verzeichnet der mit über 2000 Mitglieder größte Sportverein der Stadt, der SV DJK Kolbermoor. Die Förderung pro Übungsleiter liegt bei 183 Euro. Stadträtin Dagmar Levin wollte wissen, warum nicht bei allen Vereinen, die mit Jugendlichen arbeiten, Übungsleiter gemeldet werden. Dem werde man nachgehen, hieß es seitens der Stadtverwaltung.

Zudem hatten die Stadträte einen Antrag auf Sonderzuschuss von 15000 Euro für die Tischtennisabteilung im SV DJK Kolbermoor zu beraten. So könne für die Jugendarbeit in den Jahren 2019 und 2020 Planungssicherheit gewährleistet werden.

Fokus liegt auf

der Jugendarbeit

Wie im Stadtrat ausgeführt wurde, liegt der Fokus der Tischtennisabteilung nach wie vor auf der Jugendarbeit. Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen der Adolf-Rasp-Schule und der Mangfallschule Kolbermoor garantiere auch die entsprechende Breite der Jugendförderung.

Über Tischtennisdemonstrationen, spielerischem Heranführen an den Tischtennissport und Probetrainings werden die Kinder der ersten und zweiten Klassen zum Vereinstraining herangeführt. Die Tischtennisabteilung des SV DJK Kolbermoor sei eine der wenigen Tischtennisabteilungen in Bayern, die so viel Energie, ausgebildetes Personal, Zeit und Geld in die Kinder und Jugendausbildung einsetzt, so die Funktionäre.

Das Bundesliga-Engagement werde ausschließlich durch Sponsorengelder Kolbermoorer Unternehmen finanziert, betonte auch der Bürgermeister. Auch für die Haushaltsjahre 2016, 2017 und 2018 erhielt die Tischtennisabteilung Sonderzuschüsse in Höhe von jeweils jährlich 15000 Euro.

Die Sparte Tischtennis erhält zusätzlich zu diesen Beträgen im Rahmen der kommunalen Sportförderung aufgrund eines Stadtratsbeschlusses vom November 2003 sowie vom Dezember 2017 das jährliche Defizit für das Projekt „Arbeitsgemeinschaft Schule und Verein. Der Defizitausgleich beläuft sich in den letzten Jahren und auch aktuell auf genau 4632 Euro.

Darüber hinaus unterrichtet die Tischtennisabteilung mit zwei Wochenstunden auch eine Ganztagsklasse an der Adolf-Rasp-Schule. Dieser Unterricht findet im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen der Tischtennisabteilung und dem Träger AWO Rosenheim statt.

Der Stadt befürwortete die Auszahlung des Sonderzuschusses für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 in Höhe von je 15000 Euro.ge

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