In elf Gruppen zogen die Sternsinger seit dem Neujahrstag durch die Kolbermoorer Straßen, um möglichst viele Familien und Wohnungen mit dem Spruch „Christus mansionem benedicat“ und Weihrauch zu segnen. Sie sangen die frohe Botschaft von der Geburt des Retters und erhielten zum Dank großzügige Spenden für Kinder mit Behinderungen in Südamerika, Afrika und Asien. „Wir gehören zusammen – so lautete das Motto der Sternsingeraktion, die vom Kindermissionswerk in ganz Deutschland und von den Pfarrgemeinden organisiert und durchgeführt wird. Am Dreikönigstag feierten die jungen Könige und Königinnen den Festgottesdienst in Wiederkunft Christi mit. Pastoralassistentin Christina Binder bedankte sich in der Predigt bei den Sternsingern dafür, dass sie wie die biblischen Sterndeuter ihre Komfortzone verlassen haben, dem Stern gefolgt sind und im Stall von Bethlehem das Ziel ihrer tiefsten Sehnsucht gefunden haben. Die Geschenke der Sterndeuter, Gold, Weihrauch und Myrrhe, deutete sie für die Gläubigen als Zeichen dafür, dass Jesus das wertvollste Geschenk Gottes an die Menschen war. Für den Hausgebrauch segnete Pfarrer Maurus Scheurenbrand Weihrauch, Kreide und Weihwasser, die die Gottesdienstbesucher mit nach Hause nahmen (Bild rechts). Alle waren voll des Lobes für die Sternsinger, dass sie den schlechten Wetterbedingungen tapfer getrotzt hatten und ihre wertvollen Ferientage der Aktion gewidmet haben.Fotos re