Mahnmal soll saniert werden

von Redaktion

Arbeiten am Kriegerdenkmal beginnen heuer – Lösung für die Gedenkplatten

Kolbermoor – Auf den steinernen Grabsteinen vor dem Mahnmal blättert die goldene Farbe ab, mit der die Namen der gefallenen Soldaten der zwei Weltkriege einst auf die Steine gebracht wurden. Grabsteine und Kriegerdenkmal sind in die Jahre gekommen und sollen saniert werden – noch in diesem Jahr.

Mahnmal steht auf der Denkmalliste

Experten waren bereits vor Ort und haben eine Bestandsaufnahme gemacht. Denn das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat das Mahnmal aus dem Ersten Weltkrieg auf die Denkmalliste gesetzt.

Wann genau das Unterfangen startet, steht allerdings noch nicht fest. Von den Kosten ganz zu schweigen – „da müssen wir abwarten“, sagt Bauamtsleiter Andreas Meixner gegenüber unserer Zeitung. Schließlich habe man keinen Vergleich, so Meixner. Der Zahn der Zeit nagt: Die Reliefs sind nicht mehr erkennbar, ebenso wenig die Schrift. Fest steht, dass sich das Denkmal auf einer Seite absetzt, deshalb ist auch der Zaun aus Sicherheitsgründen angebracht. Obendrein sollen die Gedenkplatten vor dem Mahnmal entfernt werden. Die Namen der gefallenen Soldaten sollen dann auf Stahlplatten gebracht werden. Diese Platten sollen dann in die sichtbaren Kammern der Friedhofsmauer integriert werden. iw

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