Kolbermoor – Die Bürger über die kurze, aber inhaltsreiche Vergangenheit der Mangfallstadt zu informieren, ist das Ziel des Heimatmuseums Kolbermoor. Neben der Dauerausstellung werden dabei auch immer wieder zeitlich und inhaltlich passende Sonderausstellungen gezeigt, bei denen oft Ereignisse der Weltgeschichte in Bezug zum Leben in der Region gestellt werden.
Etwas mehr als 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges ist nun das „Lausoleum“, eine Sanierungsanstalt für Frontsoldaten, in den Fokus der Vorstandschaft des Vereines geraten. Gemeinsam mit Michael Oberndorfner hat das Team um Museumsleiter Stefan Reischl, seinen Stellvertreter Franz Petzinger und Hans Ziegler eine kleine, aber feine Ausstellung zusammengestellt, die anhand von historischen Aufnahmen die Geschichte der Anstalt zwischen Rosenheim und Kolbermoor beleuchtet.
Zur Eröffnung waren auch der Zweite Bürgermeister Dieter Kannengießer und Kulturreferent Christoph Maier-Gehring erschienen. Bei einem Rundgang erläuterten die Initiatoren Näheres zu den Hintergründen, Baugeschichte und Betriebsablauf der Einrichtung. sel