Zum Bericht „Mahnmal soll saniert werden“ im Lokalen:
Der Inhalt des Artikels kommt einem Schildbürgerstreich gleich! Mehrere Monate beziehungsweise über ein Jahr wurde der Friedhofsvorplatz überholt, saniert und neu gestaltet. Nachdem er im November endlich für die Benutzung freigegeben wurde, erscheint jetzt dieser Artikel, der das Mahnmal und die Gedenkplatten zur Renovierung beinhaltet. Auch wenn die Kosten zur Zeit dafür noch infrage gestellt sind, ist meine Frage: Warum konnte man dies nicht vor der Neugestaltung des Platzes mit in die Planung der Baumaßnahmen und Planung der Kosten einbeziehen? Das Denkmal ist doch nicht erst seit November sanierungsbedürftig? Dies bedeutet wieder Aufbaggern des neu gestalteten Vorplatzes, Absperren des Geländes und vieles mehr. Diese Unplanmäßigkeit zählt zu den vielen in Deutschland nicht gescheit geplanten Bau- beziehungsweise Sanierungsvorhaben. Ich bin kein Einwohner von Kolbermoor mehr, aber es regt mich trotzdem auf, wie mit Steuergeldern umgegangen wird, da unsere Familie immer noch Geschäftsleute in Kolbermoor aufsucht und ihre Dienstleistungen in Anspruch nimmt.
Heinz und Ute Scholz
Rosenheim