Heller, größer, geräumiger

von Redaktion

Jetzt war der Spatenstich zum neuen Feuerwehrgerätehaus am Pullacher Kreisel. Anfang 2020 soll das neue Gebäude, das etwa 2,5 Millionen Euro kostet, fertig sein.

So sieht das neue Feuerwehrgerätehaus aus, das 2020 fertig sein soll.

Eine Unterschrift: Ulrich Rose (vorne), Vorsitzender der Pullacher Feuerwehr, hält Bürgermeister Peter Kloo (Zweiter von links), Kommandant Josef Hofmann (links) und Franz Wudy den Spaten hin. Jeder, der mitgeschaufelt hat, muss unterschreiben.

Pullach – Heller, größer und geräumiger soll das neue Pullacher Feuerwehrgerätehaus werden. Josef Hofmann steht das Glück ins Gesicht geschrieben: Kein Wunder, wurde doch jetzt der Spatenstich des neuen Feuerwehrhauses begangen.

„Endlich geht es los“, sagt der Kommandant der Pullacher Wehr. Er und seine Feuerwehrmänner – aktive und passive – waren zum Spatenstich auf das Gelände des neuen Feuerwehrhauses gekommen, das Anfang 2020 genau gegenüber des alten Hauses stehen soll. Aber noch viele mehr: Die Mannschaft der Partnerfeuerwehr aus Bruckhäusl aus Tirol war angereist und natürlich die Lokalpolitiker wie Rathauschef Peter Kloo sowie seine Stellvertreter Dieter Kannengießer und Dagmar Levin-Feltz.

Fahrzeughalle

und Umkleiden

„Vor drei Jahren haben wir entschieden, dass es so mit dem Feuerwehrhaus nicht weitergeht“, sagte Bürgermeister Peter Kloo. Schließlich sei beispielsweise die Garage nicht mitgewachsen. Zunächst überlegte man, wie das alte Feuerwehrhaus künftig genutzt werden soll. Zwischenzeitlich habe man eine „zukunftsfähige Lösung gefunden“: Und so wird das bisherige Feuerwehrhaus für die Feuerwehr und andere Vereine genutzt, während einmal über die Straße das neue Feuerwehrgerätehaus entsteht. „So wird die Ortsmitte nicht zerrissen“, erklärt Kloo.

Das neue Feuerwehrhaus kann sich sehen lassen: Auf 600 Quadratmetern soll eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen entstehen sowie sanitäre Anlagen, ein Umkleideraum, Schulungsräume, Werkstätten und ein Kommandantenbüro. Geplant wurde es von Franz Wudy, der der Kommandant der Kolbermoorer Feuerwehr ist: „Rund 2,5 Millionen Euro kostet der Bau“, sagte Bauingenieur Wudy, Geschäftsführer von W.FM Ingenieurdienstleistungen GmbH, der auch zum Spatenstich gekommen war.

Nach dem offiziellen Teil gingen alle Anwesenden ins bisherige Feuerwehrhaus. Dort zeigte auch Kommandant Hofmann wie klein es ist: Das Fahrzeug reicht bis fast unter die Decke, daneben hängt die Kleidung der Feuerwehr und nur ein Mini-Becken haben die Aktiven, um ihre Stiefel zu reinigen.

„Schön,

dass es los ist“

Begeistert ist auch Ehrenvorstand der Feuerwehr Pullach Hans Zurl – „sehr schön, dass es losgeht“, sagt er. An seiner Seite ist Hermann Ellinger aus Bruckhäusl in Tirol. Ellinger ist Ehrenkommandant der Feuerwehr Bruckhäusl. Pullach und Bruckhäusl sind Partnerwehren von Pullach. Und für Ellinger steht jetzt schon fest: „Wenn das Haus fertig ist, kommen wir wieder.“ Klar, das muss gefeiert werden.