Kolbermoor – Die Untere Naturschutzbehörde hat der Verwaltung vorgeschlagen, auf einer Grundstücksfläche von 200 Quadratmetern einen Baum zu pflanzen. Dieser Vorschlag sorgte im Stadtrat, als es um den Bebauungsplan „Rechts der Mangfall – Schwarzenbergstraße“ ging, für Diskussionen. „Auf 200 Quadratmetern Grund soll ein Baum gepflanzt werden?“, fragte Sebastian Daxeder (CSU). Wenn dann noch eine Garage und eine Terrasse dazu kämen, sei das zu wenig.
Auch Markus Schiffmann (CSU) war der Ansicht, „dass man keine Regeln aufstellen soll, die schwierig in der Umsetzung sind“. Das sei wirklich schwer einzuhalten, meinte er. Caroline Schwägerl (Grüne) hingegen sieht „kein Problem“, dort einen Baum zu pflanzen.
Auch Bürgermeister Peter Kloo (SPD) hielt eine „Durchgrünung der Wohngebiete für sinnvoll“. Letztendlich stimmte das Gremium mit acht zu zehn Stimmen gegen den Vorschlag der Unteren Naturschutzbehörde – man einigte sich auf einen Baum auf einer Fläche von 300 Quadratmetern Grundstücksfläche. iw