Bäume, Blumentröge und ein Taxistand

von Redaktion

Im Sommer soll es losegehen: Dann sollen die Außenanlagen des Kolbermoorer Bahnhofs gestaltet werden. Wie sie aussehen sollen, stellte jetzt Architekt Gotthard Fellgiebel im Stadtrat vor.

Kolbermoor – Noch ist der Bahnhof verhüllt – ergo, die Baumaßnahme ist noch nicht abgeschlossen. „Aber wir befinden uns auf der Zielgeraden“, sagte Jörg Reinheckel zum Mangfall-Boten (wir berichteten). Noch nicht fertig sind auch die Außenanlagen des Bahnhofs. Allerdings soll diese Maßnahme im Juni starten.

Jetzt stellte der Architekt Gotthard Fellgiebel dem Stadtrat seine Pläne vor. „Zum einen soll der Grund des Außenbereichs des Cafés verändert werden, ebenso die Flächen hin zum Bahngleis, des Weiteren die Flächen um den Bahnhof herum“, erklärte der Architekt anhand des Entwurfs.

Bäume, Blumentröge, Lampen und Taxistand. Markus Schiffmann (CSU) sagte, „dass man nichts verbauen sollte, der Bahnhof braucht ein ordentliches Gesicht“, erklärte er. Obendrein forderte er, dass ein Taxistand unerlässlich sei. Das sei aber ohnehin geplant, hieß es. Parteikollege Tobias Müller betonte, dass unter anderem „eine Kurzparkzone und Behindertenparkplätze ein großes Anliegen sind“.

Der Architekt erklärte, dass links auf dem Vorplatz „Blumentröge zur Absperrung aufgestellt werden sollen“. So wäre dieser Bereich ausschließlich den Fußgängern und Radlern vorbehalten.

Mastleuchten und

Lampen am Gebäude

Andrea Rosner (Grüne) interessierte sich für die Beleuchtung – „die ist ja besonders wichtig“, erklärte sie.

Der Architekt antwortete prompt, dass auf dem Platz drei Mastleuchten geplant sind. Darüber hinaus soll eine Beleuchtung am Gebäude erfolgen, unter anderem mit Hängeleuchten.

Das Gremium beschäftigte aber auch noch die Entsorgung des „alten Materials“ wie Teer und Asphalt. Was das denn koste? Rund 30000 Euro, so der Architekt. Die Kosten der Neugestaltung belaufen sich auf rund 208000 Euro – darin sei die Entsorgung enthalten.

Der Architekt erklärte darüber hinaus, dass die Deutsche Bahn einen „barrierefreien Ausbau der Bahnsteige plane“ – „ein genauer Termin für den Maßnahmenbeginn steht jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht fest“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Das Gremium stimmte dem Antrag zur Neugestaltung einstimmig zu.

Sorge um Heimatmuseum: Nördliche Wand undicht

Stefan Reischl (Parteifreie Kolbermoor) wies im Zuge der Diskussion auf die „undichte nördlich Wand“ des Heimatmuseums hin. Schließlich laufe der Keller „gerade bei Starkregen“ immer wieder voller Wasser, so Reischl. „Wir werden es so steuern, dass wir im zweiten Schritt eine vernünftige Dämmung des Kellers des Museums planen“, sagte Bürgermeister Peter Kloo (SPD) im Stadtrat. Bauamtsleiter Andreas Meixner erklärte, dass „es die Wand verbessern werde“. Aber: Den Keller für immer trockenlegen, funktioniere nicht – auch wenn man nachrüstet. „So trocken wie bei einem Neubau wird es nicht.“

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