Das geplante Krematorium erhitzt die Gemüter: In den sozialen Netzwerken wurde zu einer Protest-Aktion aufgerufen – gestern war es um 18.30 Uhr so weit. Knapp 200 Gegner haben sich neben dem neuen Friedhof zusammengefunden und gewettert: gegen das Vorhaben allgemein und gegen den geplanten Standort am neuen Friedhof (Bericht folgt). Zweiter Bürgermeister Dieter Kannengießer (Freie Wähler) und Stadtrat Sebastian Daxeder (CSU) standen spontan den Bürgern Rede und Antwort. Etwas abseits trafen sich auch einige Anwohner, um über die Geschehnisse rund ums Krematorium, das in zwei bis drei Jahren entstehen soll, zu sprechen. Jüngst ist ein anonymes Schreiben bei den Anwohnern im Briefkasten aufgetaucht (wir berichteten). In Raum stand gestern bei dem Protest, ein Bürgerbegehren gegen das Vorhaben zu initiieren. Sollten die erforderlichen rund 1200 Unterschriften vorliegen, werde die Stadt das prüfen, so Rathauschef Peter Kloo auf Anfrage des Mangfall-Boten.Foto Weinzierl