Straßensperrung ist nun zementiert

von Redaktion

Gangsteig Neue Beschrankung im Bereich Tierheim angebracht

Kolbermoor – Nichts geht mehr: Seit Frühjahr ist die Verbindungsstraße zwischen Tierheim und Fürstätt für den Durchgangsverkehr gesperrt. Erst durch einen provisorischen Container (wir berichteten), jetzt ist eine Beschrankung angebracht, die Rettungsfahrzeugen im Notfall ein Durchkommen ermöglicht. Auch Radler und Fußgänger können die Sperre passieren.

Hintergrund der Sperrung: Die Stadt Kolbermoor will damit möglichen Baustellenverkehr unterbinden, der sich im Zuge der Bauarbeiten an der neuen B15-Westtangente seinen Weg durch den Kolbermoorer Osten und insbesondere auf den beengten Strecken am Gangsteig suchen könnte.

Verärgerung bei
den Autofahrern

Die Aufregung war nach Anbringen der provisorischen Sperre erst einmal groß. Unzählige Autofahrer mussten wenden und den Weg zurück über Fürstätt nehmen – viele von ihnen höchst verärgert.

Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo hatte für diese Verärgerung wenig Verständnis. Denn im Grunde genommen war die Verbindungsstraße zwischen Kolbermoor und Fürstätt, vorbei an der Fliegerkapelle, längst für den Durchgangsverkehr gesperrt und lediglich den Anliegern vorbehalten. Doch in der Praxis war die kleine Straße als heimliche Umgehungsstraße von vielen Kolbermoorern gerne genutzt. Sie umgingen damit die endlosen Staus in der Äußeren Münchner Straße und über den Aicherpark bis in die Mangfallstadt.

Mit der neuen Beschrankung wurde die Sperrung der inoffiziellen Ortsumfahrung nun zementiert – und die Aufregung darüber hat sich aus Sicht der Stadt gelegt. „Die Lage hat sich beruhigt“, erklärte dazu Ordnungsamtsleiter Albert Paukert auf Anfrage unserer Zeitung. Beschwerden gebe es schon seit geraumer Zeit keine mehr.

Auch die „Gassigeher“ des angrenzenden Rosenheimer Tierheims haben sich organisiert und stellen ihre Wagen nun diesseits und jenseits der Schranke ab.

Nun gilt es noch, die Beschilderung abzuändern – denn nach wie vor sind die Anlieger-frei-Schilder am Wegesrand angebracht. Dies will Paukert in Absprache mit der Stadt Rosenheim in Angriff nehmen. Schließlich endet mit der neuen Schranke das Kolbermoorer Stadtgebiet, alles östlich davon ist bereits Rosenheimer Territorium und muss von dort in die Wege geleitet werden.

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