Die Bürgerinitiative „Gegen den Bau eines Krematoriums“ hat jetzt an drei Standorten in Kolbermoor, wie hier an der Staatsstraße auf Höhe der Kirche Wiederkunft Christ, drei große Transparente aufgehängt. Darauf ist in großen Lettern zu lesen: „Industrielles Krematorium. 7000 Verbrennungen im Jahr. Störung der Totenruhe.“ Des Weiteren lautet es auf den anderen Transparenten, die etwa 1,40 mal 3,40 Meter groß sind: „Krematorium nein danke – Quecksilber“ am Rothbachl und „Krematorium nein danke –Störfall – Regelfall“ auch an der Staatsstraße. „Wir wollen die Bevölkerung erreichen“, sagt Robert König von der Bürgerinitiative auf Anfrage unserer Zeitung. Und ihm ist wichtig: „Nicht populistisch. Deshalb wurde auch die Internetadresse der Initiative angegeben, dort kann man sich sachlich informieren“, sagt König. Die drei seien allerdings nur der Anfang, wie viele aufgehängt werden, wollte König nicht sagen. Nur soviel: In den nächsten Tagen und Wochen werden Plakate folgen. Am heutigen Mittwoch wird in der Stadtratssitzung die Frage in puncto Ratsbegehren behandelt. Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr im Rathaus. Fotos Riediger