Leserbrief zur Berichterstattung „Krematorium in Kolbermoor“ im Lokalen:
Das Krematorium und das liebe Geld: Herr Jacob hat sicherlich in seinem Leserbrief den Nagel auf den Kopf getroffen: Es dürfte beim Krematorium um sehr viel Geld gehen. Zumal der von ihm berechnete Jahresumsatz von 35 Millionen Euro mit einer kleinen Mannschaft realisiert wird – die Personalkosten im Verhältnis zu den Einnahmen also absolut gering sind.
Ich war bei der ersten Informationsveranstaltung auf dem Parkplatz beim Aldi dabei. Dort wurde zuerst in kleineren Gruppen diskutiert. In einer solchen Kleingruppe kam die klare Aussage eines Stadtrats, dass es ums Geld geht. Sprich: Wenn der Unternehmer mit dem Krematorium gut verdient, kann er eine entsprechende Erbpacht für das Grundstück bezahlen und es klingelt die städtische Kasse auch bei der Gewerbesteuer.
Dass es jedoch um so viel Geld geht, macht erst diese Kalkulation von Herrn Jacob deutlich. Damit ergibt sich jedoch auch eine Frage: Wenn das Hauptmotiv zum Krematorium das liebe Geld ist, warum wurde bei der Informationsveranstaltung der Stadt Kolbermoor darüber überhaupt nicht gesprochen?
Jürgen Böhm
Kolbermoor