Leserforum

Gesundheitsgefahr und Steuergelder

von Redaktion

Leserbriefe zu Berichten über das Krematorium in Kolbermoor im Lokalen:

Wieder nimmt es der Bürgermeister Peter Kloo mit der Wahrheit nicht so genau: Wenn Herr Kloo oder Kirchenvertreter behaupten, es gäbe Wartelisten im Krematorium München, ist das meinen Informationen zufolge falsch. Uns liegen schriftliche Aussagen von München und vier im Umkreis liegenden Kremato-rien vor, darunter auch Salzburg, mit der unisonen Antwort: „Es finden Einäscherungen innerhalb von drei Arbeitstagen statt“ – inklusive der gesetzlichen Wartezeit von 48 Stunden. München teilt explizit mit, dass es noch nie Wartelisten hatte und es diese auch nicht gibt. München baut derzeit sein Krematorium umfassend aus. Auf unserer Webseite haben wir definitiv widerlegt, dass es einen Bedarf für ein neues Krematorium gibt: nicht örtlich, nicht überörtlich, nicht bundesweit! Es bestehen Hinweise, dass die Privaten Krematorien bauen und in einen verdrängenden Preiskampf mit den Kommunalen gehen. Nimmt es Herr Kloo bei bestehenden Gesundheitsgefahren der eigenen Bürger für geringe, wenn überhaupt zu erwartende Gewerbesteuereinnahmen billigend in Kauf, dass andere Kommunen in wirtschaftliche Schieflagen kommen und Steuergelder für defizitäre Krematorien gebraucht werden? Im Übrigen, Herr Kloo, muss der Gesamthaushalt ausgeglichen sein, sonst müssten Sie bereits Kindergartengebühren deutlich erhöhen. Haushaltsstellen sind gegenseitig deckungsfähig. Kostendeckung im Friedhofswesen kann und darf es aus sozialpolitischen Erwägungen genauso wenig geben wie bei Kindergärten! Herr Kloo, der Bürger verdient Ehrlichkeit und Transparenz! Deren Steuergelder zahlen auch Ihr Gehalt! Eine Verlinkung auf unsere Homepage fehlt immer noch und zeigt Ihre fehlende demokratische Haltung zur Bürgerschaft. Wollen Sie wirklich als der spaltende Bürgermeister in die Geschichte Kolbermoors eingehen?

Robert Gerhard König

Kolbermoor

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Der Leserbrief des Herrn Corwin über das Krematorium gleicht einem Horrorroman. Demnach müssten alle Menschen auf der Welt, die in der Nähe eines Krematoriums wohnen, um ihr Leben bangen oder Angst haben, vergiftet zu werden. Wir sind keine Fachleute, aber logisch denkende Menschen. Der Mensch, der im Krematorium verbrannt wird, besteht aus Fleisch, Knochen und Holz (Sarg). Wo soll da der hohe giftige Quecksilberwert herkommen. Vielleicht von den Zahnplomben des Verstorbenen? Giftwolken, Feinstaub, Quecksilber, Lärm sind Panikmacherei, keine Tatsachen.

Siegfried und Lore Geiger

Kolbermoor

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