Barbe, Koppe und Steinbeißer

von Redaktion

Straßen des Neubaugebiets sollen nach heimischen Fischen benannt werden

Kolbermoor – In der Mangfall und im Mangfallkanal kreucht und fleucht es. Dort schwimmen unter anderem Forellen, Barben sowie Schmerlen, Koppen und Steinbeißer. Bald sind diese Fische aber nicht nur in Kolbermoorer Gewässern zu finden, sondern auch auf Straßenschildern: Die neuen Straßen und Wege für das im Bau befindliche Gebiet Nähe Conradty-Gelände nahe von Mangfall und Kanal sollen mit Namen heimischer Fische versehen werden. Genauer: „Die drei geplanten Straßenstriche in Nord-Süd-Richtung: Forellen-, Schmerlen-, Barben- und Koppenstraße. Der geplante Straßenring im westlichen Teil soll dann „Steinbeißer Ring“ heißen.

„Nasen-Ring“

gibt es nicht

Darüber wurde jetzt im Bauausschuss beraten. Bürgermeister Peter Kloo sagte, dass ein weiterer bekannter heimischer Fisch auch die Nase sei. „Aber einen Nasen-Ring wollten wir nicht“, sagte der Rathauschef augenzwinkernd.

Sabine Balletshofer (CSU) gab zu bedenken, dass es nicht zu Überschneidungen der Namen mit Straßennamen in Rosenheim kommen sollte. „Die Gefahr besteht ja.“

Die anderen Mitglieder teilten diese Sorge nicht und schlugen dem Stadtrat die Namensgebung mit heimischen Fischen vor. Jürgen Halder vom Bauamt hatte ursprünglich die Idee, Straßen mit Namen von heimischen Fischen zu versehen. „Wir haben ja schon Berg-, See- und Vogelstraßen“, sagte er gegenüber unserer Zeitung. Da kämen die Fische in Fluss und Kanal gerade recht – „denn die Wasserqualität ist top“, sagte er. Schmerle, Koppe und Steinbeißer sind Bodenfische, die unter Steinen leben. Forellen und Barben zählen zu den größeren Fischen, deren Nahrungsquelle die Bodenfische sind. iw

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