Ostermünchen – Wie auch Menschen, werden manche Tiere auf der Schattenseite des Lebens geboren. Genauso ist es Worry ergangen. Geboren auf einem Bauernhof hat zeitlebens keiner darauf geachtet, wie es ihr geht. Sie ist etwa vier Jahre alt, getigert-weiß und hat langes Fell. Seit ihrem Aufenthalt im Tierheim Ostermünchen wurde sie kastriert, tätowiert, geimpft, sowie eingehend medizinisch behandelt.
Ein trauriger Spruch trifft bei Worry zu: „Erst hatte sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ Dies zeigte sich bei der Blutuntersuchung, denn Worry ist Leukose-positiv. Das ist für Menschen nicht ansteckend, allerdings kann es auf andere Katzen übertragen werden. Das heißt, sie darf keinen Kontakt zu Artgenossen haben, außer das Tier ist ebenso Träger des Virus wie sie. Auch darf Worry nicht nach draußen. Sie braucht einen Wohnungsplatz mit gesichertem Balkon und vor allen Dingen Menschen, die Zeit für sie haben. Im Tierheim langweilt sie sich sehr, da sie extrem menschenbezogen ist.
Wenn keine streichelnde Hand für Worry da ist, verzieht sie sich in ihre Kuschelhöhle und ist sehr unglücklich. Ihr bisheriges, trauriges Leben hat sie auch nach außen gekennzeichnet. Ihr Fell wird sicher mit der Zeit wieder wunderschön, so wie es die Natur vorgesehen hat.
Wer Worry kennenlernen und Informationen über ihre Erkrankung haben möchte, wendet sich an die Interessengemeinschaft Mensch und Tier im Tierheim Ostermünchen, Telefon 08067/ 180301 oder via Internet unter www.tierheim-ostermuenchen.de.