Kolbermoor – Die ersten Baumaßnahmen für das geplante Wohn- und Geschäftshaus an der Rosenheimer Straße sind in vollem Gange. „Endlich geht es los“, sagt Bauamtsleiter Andreas Meixner. Denn lange lag die eingezäunte Fläche brach.
Jetzt sind Bauarbeiter mit schwerem Gerät angerückt und seit rund einer Woche wird gewerkelt: Derzeit gräbt sich ein Bohrgerät am Rande der Fläche nächst der Tankstelle in die Tiefe. Dort sollen Pfähle eingebracht werden, um den Grund des Nachbargrundstückes zu schützen. Um die Pfähle ins Erdreich zu befördern, muss Erde weichen. Derzeit wird also gegraben. Dann werden sogenannte Stahlbewährungskörbe eingebracht, die mit Beton gefüllt werden.
Schonende
Variante
Diese Variante sei die „schonendere“, so Bauamtsleiter Andreas Meixner. Denn es hätte auch die Möglichkeit gegeben, Spundewände zu setzen. Allerdings „werden die reingeschüttelt“. Sanfter sind also die Pfähle.
Sind diese gesetzt, geht es mit dem Kelleraushub weiter. „Wir liegen in der Zeit“, sagt Meixner. Im kommenden Frühjahr soll das gefeiert werden. Im Sommer 2021 soll das Projekt, das rund 6,5 Millionen Euro kostet, fertig sein.
In dem Gebäude soll ein Tagescafé im Erdgeschoss untergebracht werden – samt Terrasse (wir berichteten). Im ersten, zweiten, dritten und vierten Stock sollen insgesamt 17 Wohnungen entstehen. Es sind Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen geplant, die eine Größe zwischen 38 und 80 Quadratmetern haben sollen. Alle Wohnungen sind barrierefrei und werden mit einem Balkon ausgestattet.
Vermieter ist die Stadt Kolbermooor. Alle Wohnungen sind im geförderten Wohnungsbau. Das heißt: Sie liegen unter dem Mietpreisniveau des Stadtgebietes. Im Zuge des Baus sollen auch die Wege im angrenzenden Park angepasst werden. Obendrein soll ein Spielplatz hinter dem Neubau realisiert werden. Des Weiteren soll dann das Pflaster des Rathausplatzes angeglichen werden. Dort sind weitere Bäume und Bänke geplant.