Heizkraftwerk nimmt Gestalt an

von Redaktion

Ende Januar soll es in Betrieb gehen

Kolbermoor – Seit August wird gebaut: Das Heizkraftwerk an der Pauline-Thoma-Schule nimmt Gestalt an. Ende Januar soll es in Betrieb gehen. Im ersten Schritt sollen die Neubauten an der Unteren Mangfallstraße – 15 Mehrfamilienhäuser – sowie der Kindergarten, der Jugendtreff und die Pauline-Thoma-Schule versorgt werden.

Anlage für Zukunft konzeptioniert

„Das Heizkraftwerk ist für die Zukunft konzeptioniert, sodass, je nach Kundeninteresse, weitere Anschlüsse nicht nur möglich, sondern auch gewünscht sind“, sagt Sebastian Ranner, Geschäftsführer der Innergie GmbH.

Derzeit findet der Anlagenbau im Gebäude statt. Die wesentlichen Teile der Anlage sind ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW), ein Spitzenlastkessel und der Wärmespeicher, erklärt Sebastian Ranner.

Jetzt ist neben dem Wärmespeicher auch das BHKW geliefert worden, sodass alle großen Komponenten vor Ort sind, so der Geschäftsführer.

Dann geht es ins Innere: Die nächsten Arbeiten finden relativ versteckt im Gebäude statt und sind bestimmt durch die Rohrleitungsmontage sowie die Elektro-, Mess- und Regelungstechnik und Beleuchtung. „Des Weiteren wird ab Mitte Oktober das Gelände hergerichtet und es müssen noch die Versorgungsleitungen zum Gebäude gelegt werden, wie Fernwärme, Gas, Strom, Wasser, Kanalanschluss.“ Grundsätzlich handelt es sich um Kraftwärmekopplungstechnik (KWK) die eine sehr effiziente Energieerzeugung darstellt. Beim KWK-Prozess wird bei der Stromerzeugung die dabei entstehende Wärme genutzt und über Wärmeleitungen in die angeschlossenen Gebäude gebracht.

Strom liefern, wenn

er gebraucht wird

Mit dem Wärmespeicher hat man die Möglichkeit Strom bedarfsgerecht bereitzustellen. Diese Option, kurzfristig zu reagieren, wenn Strom gerade gebraucht werde, gewinne immer mehr an Bedeutung, da künftig immer mehr Strom aus Sonne und Wind in das Netz eingespeist werde, so Ranner.

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