Pullach und Lohholz fürs Krematorium

von Redaktion

Die Kolbermoorer haben entschieden – Wie jetzt der Investor weiter vorgeht

Kolbermoor – 7241 Kolbermoorer haben ihre Stimme zum Bau des Krematoriums abgegeben: 59,79 Prozent stimmten dagegen (wir berichteten). Aber wie haben die einzelnen Stimmbezirke abgeschnitten? Wer hat „Nein“, wer hat „Ja“ angekreuzt?

Insgesamt hat es acht Wahllokale in der Stadt gegeben. Dort wurde wie folgt gewählt: Im Gasthaus Seiderer (Lohholz) wählten von 820 Stimmberechtigten 348 Bürger – 184 mit Ja, 164 mit Nein. Im Kindergarten/ Ganghoferstraße votierten von 1687 Wahlberechtigten 737 – 343 mit Ja, 394 mit Nein. Im Sportheim/Flurstraße gingen von 1805 Bürgern insgesamt 642 zur Urne – 266 waren für, 376 gegen das Krematorium. Im Trachtenheim wählten von 1439 Stimmberechtigten 425 Kolbermoorer, 170 mit Ja, 255 mit Nein. 858 Bürger (von 1773) votierten an der Hauptschule – 230 entschieden sich für, 628 gegen das Krematorium in Kolbermoor.

An der Grundschule Breitensteinstraße gingen 836 (von 2199) zur Wahl – 329 stimmten dafür, 507 dagegen. Im Wahllokal des Kindergartens/Bodenseestraße gaben 1037 (von 2105) ihre Stimme ab – 320 sagten Ja, 717 Nein. Im Feuerwehrhaus Pullach wählten 224 Bürger (von 540) – 131 mit Ja, 93 mit Nein. Von den 7241 Wahlteilnehmern, gingen 70,61 Prozent zur Wahlurne. Für die Briefwahl entschieden sich 29,39 Prozent. Die Wahlbeteiligung war mit 49,59 Prozent „hoch“, so Wahlleiter Albert Paukert. Bei der letzten Kommunalwahl gaben 40,63 Prozent der Kolbermoorer ihre Stimme ab.

Das sagt der Betreiber

„Das Ergebnis ist klar“, so Thomas Engmann, Geschäftsführer der EHG Dienstleistungs GmbH. Jetzt will sich der Investor nach einem Alternativstandort umschauen – auch in Kolbermoor. Wo? „Im Gewerbegebiet.“ Denn: „In den nächsten zehn bis 15 Jahren wird sicher keine solche Anlage an einem Friedhof umgesetzt werden können – die Proteste werden überall zu groß sein.“

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