Kolbermoor – Etwa 500 Thujen haben die Gärtner des Kolbermoorer Bauhofs jetzt zwischen Altem Friedhof und dem Weg an der Mangfall sukzessive gepflanzt. Rund eineinhalb Jahre wuchs an dieser Stelle nichts – „und das fanden viele Kolbermoorer nicht so schön“, sagt Jürgen Halder vom Bauamt.
170 Meter
bepflanzt
„Kahl war es, weil die vorherige Hecke zu hoch und zu breit geworden war“, erklärt Simon Reiter vom Bauhof. Obendrein war sie stark mitgenommen – zum einen wegen der Maßnahme zum Hochwasserschutz, zum anderen wegen der Baufahrzeuge, die zur Baustelle der Westtangente mussten. Deshalb habe man sie entfernt.
Zunächst sollten die rund 500 Thujen, die auch als „Lebensbaum“ bezeichnet werden, im Frühjahr eingesetzt werden. Aber das Wetter machte den Bauhof-Mitarbeitern einen Strich durch den Plan: „Es war zu heiß und zu trocken“, so Reiter. Deshalb habe man eben erst jetzt mit der Pflanzung begonnen.
Jetzt grünt es also wieder zwischen Altem Friedhof und Mangfall: Auf rund 170 Metern stehen die Pflanzen – „etwa drei passen auf einen Meter“, erklärt Simon Reiter. Nachdem die Wurzeln mit Erde bedeckt und festgeklopft wurden, soll jetzt noch Rasen neben die Thujen gesät werden. „Die Jahreszeit ist ideal“, so Reiter. Es wird kälter und es regnet viel. Das mögen die Pflanzen.“ iw