Kolbermoor – Musik verbindet, schafft Freude und kann so manches verborgene Talent zum Vorschein bringen. Diese Eigenschaften zeigten sich auf erfreulichste Weise beim fünften Bandworkshop der Kolbermoorer Stadtsing- und Musikschule, der jetzt stattfand.
Früher unter dem Namen „Rockwerkstatt“ zeigte die diesjährige Ausgabe, dass die Musiker weit mehr Stilrichtungen erlernen konnten. Gleichermaßen für Anfänger wie auch Instrumentalisten mit Grundkenntnissen gedacht, fand der dreitägige Workshop für über 20 Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren statt.
Im Jugendtreff wurde Instrumentalunterricht in den Fächern E-Gitarre, Schlagzeug, E-Bass, Keyboard und Pop-Gesang angeboten. Anschließend wurden aus den Teilnehmern Bands zusammengestellt, die Nummern einstudierten. Jugendtreffleiter Christian Spatzier und Musikschulleiter Günther Obermeier zeigten sich höchst angetan von der produktiven Atmosphäre während des Workshops.
Schlagzeug, Gitarre,
Bass und Keyboard
Eltern, Großeltern und Freunde konnten die Früchte der Arbeit jetzt beim Abschlusskonzert bewundern. Darunter waren populäre Stücke wie „Hoch“ von Tim Bendzko oder „Count on Me“ von Bruno Mars, die durchaus professionell aufgemacht waren und vor allem von den Sängern hervorragend interpretiert wurden. Durchgehend souverän zeigten auch die Begleiter an Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboard ihr Können. Doch nicht nur Cover-Versionen wurden präsentiert, die Nachwuchsmusiker hatten auch eigene Stücke mitgebracht, die im Laufe der Tage den letzten Schliff erhalten hatten und bei manchem Teilnehmer auf eine möglicherweise erfreuliche musikalische Zukunft hoffen lassen.
Die Zugabe bildeten zwei eigens für den Bandworkshop komponierte Lieder. Der Dank des Musikschulleiters galt am Ende nicht nur seinen Kollegen Martin Stolz, Gunther Sotier, Dietmar Stephan, Sepp Rottmayr und Irmi Haager, sondern auch dem Team des Jugendtreffs um Christian Spatzier. Obermeier sagte, dass aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bandworkshop wieder kostenlos angeboten werden konnte – ermöglicht auch durch die Spende des Musikgeschäfts „JustMusic“, das die Leihinstrumente, Verstärker und Zubehör zur Verfügung gestellt hatte. So verband Obermeier das Ende des fünften Bandworkshops mit einem optimistischen Blick: „Angesichts des Erfolges hoffe ich, dass wir das Angebot auch im nächsten Jahr wieder anbieten können.“ sel