Den Gipfel im Blick: Friederike Schiffmann ist 50 Jahre aktiv

von Redaktion

Ehrungen bei Feier der DAV-Ortsgruppe Bergsteigergilde – Auch Altvorstände und Sektions-Vorsitzende zu Gast

Kolbermoor – Im Gastraum des Brückenwirts Kolbermoor freute sich erstmals Stefan Schiffmann als neuer Vorsitzender, dass viele Vereinsmitglieder zur vorweihnachtlichen Feier erschienen waren. Zu Gast waren auch die Altvorstände der Gilde und Sylvia Klimesch, Vorsitzende der DAV-Sektion Bad Aibling. Erfreut zeigte sich Stefan Schiffmann, dass zur Feier auch immer wieder Mitglieder kommen, die inzwischen in weit entfernte Orte gezogen sind.

Auf dem Programm standen auch Ehrungen: Für 25-Jahre Vereinstreue wurden Claudia Dickel, Josef Prassmayer, Gerhard Hoffmann und Matthias Stange geehrt. Für 40-jährige Mitgliedschaft Barbara Daxberger und Eduard Malczan und ein 50-jähriges Jubiläum feiert Friederike Schiffmann. Allen überreichte der Vorsitzenden ein DAV-Ehrenzeichen und ein Präsent. Vorgestellt wurde auch die neue Schatzmeisterin Marlene Rast sowie der neue DAV Sportkletterlehrer, Matthias Stange, der regelmäßig das Bouldertraining in der Pauline-Thoma-Schule betreut.

In einem kurzen Jahresrückblick dankte Schiffmann allen Tourenbegleitern. Er zeigte sich erfreut und dankbar, dass alle Touren ohne Unfälle verliefen. Stefan wies auch auf das neu aufgelegte Winterprogramm hin.

Einen interessanten und nachdenklichen Diavortrag zeigten Horst Jägerbauer und Waldemar Schiffmann. Sie informierten die jüngeren Vereinsmitglieder über die Anfänge der Gilde.

Zur Vereins-Geschichte gehört auch ein 40 Jahre zurückliegendes Bergunglück. Innerhalb eines Jahres waren der damalige Jugendleiter Herbert Holzmayr im Pamir verschollen und Helmut Hoydem an der Passeierspitze abgestürzt. Ein Marterl am Westgipfel des Breitensteins erinnert an dieses Unglück. Jedes Jahr versammeln sich dort die Gilde-Mitglieder zum Gedenken. Aber es gab auch unterhaltende Berganekdoten zu berichten und so endete der Abend, musikalisch begleitet von Petra Obermüller, Helmut Hoch und Jürgen Karl, in geselliger Stimmung.

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