Fenster lassen auf sich warten

von Redaktion

Feuerwehrhaus Pullach soll im Sommer fertig sein – Außenfarbe steht noch nicht fest

Pullach – Der neue Schulungsraum bietet die beste Aussicht: Man wird durch die großen Fenster einen wunderbaren Blick auf die Berge haben. Bevor in dem neuen rund 600 Quadratmeter großen Feuerwehrhaus am Pullacher Kreisel allerdings Schulungen stattfinden, müssen sich die Pullacher Feuerwehrler noch gedulden: Im Sommer soll das Gebäude fertig sein. Derzeit wartet Franz Wudy, der die Planung und die Bauleitung inne hat, auf die Fenster. Sie sollen im Januar kommen – dann geht es weiter.

Eigentlich sollten sie vor Wochen da sein, aber es gibt Verzögerungen und deshalb sei das neue Feuerwehrhaus auch erst im Sommer fertig – nicht, wie zunächst angenommen, im Frühjahr. Die Kosten belaufen sich auf etwa 2,5 Millionen Euro – inklusive Planung, Außenanlagen und Co.

Lichtdurchflutete
Räume

Betritt man den eingeschossigen großen Bau, gelangt man zunächst in einen Flur, der nach rechts und links führt. Von dort gehen die Räume ab, unter anderem der Schulungsraum, das Büro des Kommandanten, Umkleiden – jeweils für Männer und Frauen, ein Behinderten-WC sowie Toiletten für Damen und Herren. Als erstes fällt auf, dass die großen Räume alle lichtdurchflutet sind. Die Aussparungen für die Fenster sind riesig.

An den Trakt schließt sich die große Fahrzeughalle mit etwa 200 Quadratmetern an – hier haben drei Fahrzeuge Platz, obwohl die Wehr bisher zwei hat. „Wir haben zukunftsfähig geplant“, erklärt Wudy. Das heißt: Das Gebäude kann bei Bedarf quasi ohne große Probleme wachsen. So kann beispielsweise die Fahrzeughalle relativ leicht erweitert werden.

Zukunftsfähige
Planung

Und nicht nur die: Auch der Verwaltungstrakt kann aufgestockt werden – in dem geplanten Büro des Kommandanten könnte eine Treppe gesetzt werden, so Jörg Reinheckel, der den Bau seitens der Stadt betreut. Und all das könnte passieren, während die Feuerwehr weiter ihrem Betrieb nachgeht.

Jetzt soll aber zunächst der geplante Bau fertig gestellt werden. Und wenn die Fenster im Januar da sind, werden sie eingebaut. Danach folgen der Putz für die Wände und der Estrich. „Bis der trocken ist, dauert es bis zu vier Wochen“, erklärt Wudy.

Von außen gelangt man derzeit über ein Gerüst aufs Dach des Verwaltungstraktes: Das ist fertig – fast. Denn das Dach soll noch mit niedrigen Pflanzen begrünt werden – die fehlen noch. Auch von dort: bester Blick in luftiger Höhe auf die Berge. Auf dem flachen Dach sind auch Oberlichter angebracht – Fenster, die die Räume erhellen. In diesem Fall die Umkleiden.

Geplant sind auch die Außenanlagen – alles wird auf eine Ebene gebracht. „Barrierefrei“, so Wudy. Das sei wichtig, denn gerade bei Veranstaltungen soll auch die Integration gefördert werden – das erklärt auch das Behinderten-WC. Obendrein müssen auch die Ein- und Ausfahrten gebaut werden.

Sie sollen zum einen neben der kleinen Bushaltestelle neben der Tankstelle entstehen. Die andere links daneben. Beide werden samt eines Grünstreifens voneinander getrennt. Dann fehlen noch die Hoffläche vor der Fahrzeughalle und Pkw-Stellplätze.

Und wie soll es von außen gestrichen werden? „Welche Farbe es erhält steht noch nicht fest“, erklärt Franz Wudy.

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